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Blogs, Facebook, Google+ und Twitter: Welche Länge eure einzelnen Posts idealerweise haben sollten

Bei Online-Einträgen jeglicher Art kommt es nicht auf Quantität, sondern vielmehr auf Qualität an. Auch die richtige Länge ist entscheidend.

© Felix Pergande / Fotolia.com

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Qualität vor Quantität. Dieser Leitspruch gilt in der Online-Welt mehr als irgendwo anders. Denn User halten sich für gewöhnlich nicht lange an einen „Ort“ im Web auf, um elend lange Texte zu lesen. Im Gegenteil: je schneller, desto besser. In der schnelllebigen Zeit des Internets lautet die erste Regel: unterhalte und informiere deine Leser im gleichen Maße. Denn sonst suchen sie sich ein anderes Ziel, sodass du keine Aufmerksamkeit und vor allem kein Traffic generierst.

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Allerdings lautet daraus nicht das Fazit: je kürzer, desto besser. Für jedes Medium, auch in den unterschiedlichen sozialen Plattformen, kommt es auf das richtige Maß an. Wir haben für dich einzelne Social-Media-Ziele untersucht und zusammengefasst, welche Länge wo sinnvoll ist.

Twitter

Die Posts bei Twitter sind von vornherein auf 140 Zeichen limitiert. Aus gutem Grund: Diese Länge lässt es zu, deine Inhalte über alle Geräte, also auch über Mobile, die entsprechenden Texte übersichtlich zu gestalten und zudem sind sie schnell „verdaut“. Dass die Zeichenvorgabe für die Nachrichten bei Twitter Vorteile mit sich bringen, beweist eine Studie: Tweets, die 100 Zeichen oder weniger beinhalten, erhalten bis zu 17 Prozent mehr Reaktionen. Das heißt, dass die 140 Zeichen im Optimalfall noch nicht einmal ausgenutzt werden sollten.

Facebook

Beeindruckender ist eine Studie, die sich mit Facebook befasst. Aus dieser geht hervor, dass Posts bei Facebook, die um die 40 Zeichen haben, bemerkenswerte 86 Prozent mehr Aktivität bewirken. Schon oft reicht ein einfaches: „Unglaubliches Video! Angucken.“ Das entsprechende Video wird mit großer Wahrscheinlichkeit aufgrund dieser Kürze öfter angeklickt als Videos, denen eine lange Erklärung vorangeht.

Google+

Wie unterschiedlich die Optima auf den verschiedenen Social Media Plattformen sind, zeigt Google+. Die Posts auf dieser Plattform erhalten am meisten Reaktionen, wenn sie 60 Zeichen lang sind. Auch Posts, die genau eine Zeile betragen, werden häufig gelesen.

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Image Credit: Pixabay.com

Blog Posts

Bei einem Blog muss man natürlich differenzieren. Zum einen gibt es die Überschrift – und die ist existenziell wichtig! Denn diese ist quasi die Einladung für den User, deinen ganzen Blog-Eintrag zu lesen. Wenn sich die User schon bei der Überschrift langweilen, hast du verloren. Kurz, fesselnd und einladend – das ist die perfekte Überschrift. Sie darf nicht länger als sechs Worte umfassen.
Der Eintrag an sich sollte circa 1.600 Worte beinhalten. Dieses entspricht ungefähr sieben Minuten Lesezeit. Mehr Zeit haben die Menschen im Internet nicht, danach wird das Lesen anstrengend.

SEO

Für SEO sind Überschriften, die kürzer als 60 Zeichen nicht nur sinnvoll, sondern auch die einzige Länge, die dir weiterhilft. Google zum Beispiel lässt nämlich längere Texte in der Suchanzeige nicht zu – alles was darüber ist, taucht gar nicht erst auf. Domain-Namen ihrerseits sollten auf acht Zeichen beschränkt werden.

Quelle: Search Engine Journal

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