Suchmaschinenmarketing

Zu viel Werbung und schwacher Content – warum User Websites blockieren

… und welchen Weg sie einschlagen, wenn das Ergebnis nicht ihren Vorstellungen entspricht.

Foto: Jolante van Hemert

Die Blockierung unerwünschter und wiederholt auftretender Domains aus den Suchergebnissen bietet Usern die Möglichkeit, selbständig Inhalte nach konkreten Quellen zu filtern. Google bot bis Anfang diesen Jahres noch eine mit dem Nutzer-Account verknüpfte Funktion zur Verwaltung blockierter Inhalte. Ersetzt wird die Funktion durch die „Personal Blocklist“, ein Browser-Addon für Chrome.

Gründe für eine solche Filterung finden sich in einer Online-Umfrage auf SurveyMonkey unter 615 zufällig ausgewählten Nutzern. Die beiden wichtigsten Punkte sind dabei Werbeanzeigen und der Inhalt: Rund 65% der Befragten gab an, Websites wegen einer störenden Menge an Werbung zu blockieren. Dahinter reihen sich qualitativ minderwertige (61%) und anstößige Inhalte (42%) ein sowie der fehlende Bezug der Website zur Suchanfrage mit 47%.

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Fehler in Grammatik oder Rechtschreibung im Content werden eher toleriert und gelten nur für knapp 23% der Umfrageteilnehmer als Aufnahmegrund in die Blocklist. Bei einem nicht zufriedenstellenden Ergebnis wird die besuchte Seite in der Regel innerhalb von Sekunden wieder verlassen. Was danach passiert, ist nicht weniger interessant:

In knapp über einem Drittel der Fälle springt der Nutzer zurück zu den Suchergebnissen. Zu 25% wird die Suchanfrage bearbeitet, also spezifiziert oder geändert. Dahinter folgen die Nutzung der Website-internen Suchfunktion mit 14% und der Wechsel zu konkreten Seite durch Eingabe der URL, also ohne den Umweg über eine Suchmaschine mit 12%. Bei der internen Navigation schlägt die Suchfunktion die seiteninternen Linkstrukturen:

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