Social Media Marketing

Wimbledon-Deal: Snapchat soll Teenies in Großbritannien für Tennis begeistern

Das rasante Wachstum der Messaging-Plattform im Vereinigten Königreich hat Snapchat das prestigeträchtige Wimbledon als Werbepartner verschafft.

© Flickr / Justin Smith, CC BY-SA 2.0

Snapchat kann in Großbritannien mittlerweile 10 Millionen täglich aktive Nutzer vorweisen. Diese Zahlen überzeugten die Wimbledon-Veranstalter, einen mehrjährigen Vertrag mit dem Messaging-Dienst einzugehen, um Teenager für sich zu gewinnen.

Snapchat erhält Einzug in die Tenniswelt

Snapchat ist der neue Star am Marketing-Himmel und kommt nun auch in der Tenniswelt an. Der All England Lawn Tennis and Croquet Club, der hinter den Wimbledon Championships steht, verkündete eine Kooperation über drei Jahre mit dem Kalifornischen Unternehmen, um Live Stories im Rahmen des weltbekannten Turniers auf der Plattform zu verbreiten. Dabei geht es mitunter auch um Fotos sowie Videos vom Finale der Männer und Frauen. Stella Artois und Häagen-Dazs sollen als Hauptsponsoren in der App auftreten.

Alexandra Willis, Head of Communications, Content and Digital für Wimbledon, erklärte der Financial Times gegenüber, dass sie mit Snapchat insbesondere eine jüngere Zielgruppe zu erreichen hofft:

Wimbledon’s core values are it is a very traditional brand, prestigious, heritage, well-respected. It is not the kind of thing that naturally appeals to a younger demographic.

Großbritannien als zweitgrößter Markt für Snapchat

Das Vereinigte Königreich ist hinter den USA der größte Markt für den Instant-Messenger. Einer von drei Smartphone-Nutzern besucht die App monatlich und rund 10 Millionen Briten loggen sich täglich ein. Dabei sind überraschenderweise 70 Prozent der User über 18 Jahre alt.

Wimbledon ist nicht der erste Partner in Großbritannien, der auf Snapchat aufmerksam geworden sind. Imran Khan, Chief Strategy Officer bei Snapchat, verweist auf Coca-Cola, die neben KFC sehr erfolgreich mit einem Geofilter warben, um Content auf der Plattform zu branden.

Quellen: The Financial Times, The Drum

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