Marketing Strategie

Foap – die iPhone-App fürs Engagement-Marketing

Brands können mithilfe der iPhone-App Foap die User zu mehr Engagement animieren. Klingt eigentlich ganz einfach.

Foap-Logo

Kennen Sie Foap? Falls nicht: Foap ist eine iPhone-App, mit der User ihre Fotos hochladen und über einen „Photo-Marketplace“ verkaufen können. Diese App wird jetzt auch in puncto Marketing für Brands interessant. Werbetreibende können die Plattform für eine Art Engagement-Marketing nutzen. Wie Techcrunch berichtet, haben sich bereits einige Brands als Partner angemeldet. Darunter ist u. a. der Sportartikelhersteller Puma.

Wie können Brands Foap nutzen? Unter dem Titel „Foap Missions“ erstellen die Unternehmen eine Art Aufgabe für die User, also z. B. „Fotografieren Sie etwas, das mit unserem Markennamen zu tun hat“. Über die bereits bestehenden Kommunikationskanäle (u. a. auch über Foap) wird diese Aufgabe an die User geleitet. Diese laden ihre Fotos hoch, die Unternehmen können dann über das Dashboard darauf zugreifen.

Aber: Nicht alle Fotos werden gelistet. Diese müssen erst einen Bewertungsvorgang überstehen. Nur Fotos, die mindestens 2,5 von 5 Punkten erreichen, schaffen es ins Dashboard.

Nach Ende der Frist wird der Gewinner bekannt gegeben. Gleichzeitig – und jetzt wird es interessant – können die Verantwortlichen die eingesendeten Fotos käuflich erwerben. Und zwar für einen Standardpreis von zehn Dollar, von denen der Fotograf 50 Prozent erhält. Die gekauften Fotos können dann vom Unternehmen für Marketingkampagnen genutzt werden.

Entwickelt wurde die App von den beiden Schweden Alexandra Bylund und David Los. Und die kennen sich in der Branche aus: Im Interview mit Fastcompany erklärte Bylund, dass sie selbst mal im Online-Marketing-Bereich gearbeitet hätte und insofern wisse, dass es schwierig sei, passende Fotos für Kampagnen zu finden.

Für Marketer könnte Foap ganz nützlich sein. Denn Foap wird fleißig genutzt. Aktuellen Berichten zufolge soll die App bereits rund 320.000 Mal runtergeladen worden sein. Die Foto-Uploads liegen bei rund 2,4 Millionen.

Auf viel günstigere Weise kommen Unternehmen an kreative Fotos für eigene Kampagnen kaum ran. Oder?

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