Display Advertising

Weltweite Werbespendings sind um 7,2% gestiegen

Eine aktuelle Studie zeigt, dass die weltweiten Werbeausgaben für fast alle Kanäle gestiegen sind – lediglich Magazine verzeichnen Einbußen.

Logo: NielsenWire

Die Schaltung von Werbung ist für Unternehmen besonders im heutigen Internetzeitalter extrem wichtig, denn hier hält sich die Masse der potenziellen Käufer und Kunden auf. Doch Werbung wird schon lange nicht mehr nur auf einem Kanal betrieben, sondern über jegliche Kommunikationsmöglichkeiten, die das World Wide Web so hergibt bzw. zur Verfügung stellt. So ist es nicht verwunderlich, dass Printausgaben von Magazinen nicht mehr die Reichweite erzielen, wie das vielleicht vor wenigen Jahren noch der Fall war – was nicht heißt, dass auf Papier gedruckte Zeitungen und Magazine kein relevanter Werbekanal mehr wären.

Trotzdem bekommen Werbetreibende heutzutage deutlich mehr Möglichkeiten an die Hand, als noch vor 2 oder 3 Jahren. Inzwischen gibt es Onlineausgaben von namhaften Magazinen, Fernsehwerbung, Radiowerbung, Reklameschilder oder Tafeln für den Außenbereich, Kinowerbung und natürlich das Internet. Genau Zahlen über die weltweiten Werbespendings erhält man über den vierteljährlich erscheinenden Report „Global AdView Pulse“ von Nielsen. Demnach sind bei der aktuellen Studie die weltweiten Ausgaben für Werbung im Internet, im Gegensatz zum ersten Halbjahr des vergangenen Jahres, um 7,2 Prozent angestiegen.

Aus der Studie wird ersichtlich, dass die Ausgaben für Werbung im Radio, TV, Kino, Internet oder auch in Tageszeitungen um ein paar Prozentpunkte zulegen konnten. Lediglich die Zeitschriften und Fachmagazine mussten ein Minus von 1,3 % verbuchen. Insgesamt kann man also sagen, dass über jegliche verfügbaren Kanäle geschaltete Werbung immer noch von hoher Bedeutung ist und man im Idealfall auch möglichst alle Kanäle im Mix verwenden sollte.

Andere Länder, andere Werbekanäle

Doch nicht nur die einzelnen Werbespendings, sondern auch die Kanäle in den jeweiligen Ländern unserer Erde weisen deutliche Unterschiede auf. So kommt es, dass die Ausgaben für Kinowerbung im asiatisch-pazifischen Raum um satte 40,2 Prozent gestiegen sind, während die Europäer gerade einmal 0,2 % zulegen konnten.

Die Studie macht deutlich, dass in fast allen Teilen dieser Erde die Ausgaben für Werbung im Internet weiter steigen und somit die verschiedensten Werbeformate im Netz immer mehr an Bedeutung gewinnen.

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