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Verpufft in der Mittelmäßigkeit: Was du aus schlechten Headlines lernen kannst

Eine gute Headline ist wie ein Strudel, der den Leser in den Text zieht. Die schlechte ist wie ein strenger Türsteher. Einziger Vorteil der schlechten Überschrift: Du lernst dabei, was du nicht machen darfst.

© Flickr / Alexandre Tomhar, CC BY 2.0

Hast du jemals wegen deiner Headlines schlecht geschlafen? Guten Textern passiert so etwas. Denn Sie wissen: Ist die Überschrift schlecht, ist der ganze Text schlecht. Er verpufft und bleibt wirkungslos.

Erfahrung ist der beste Lehrmeister. So hat Demian Farmworth von Copyblogger ein paar seiner schlechtesten Headlines untersucht. Das sind die wesentlichsten Learnings aus 15 Jahren Arbeit mit Überschriften.

Vermeide Wörter, die eklig sind

So stellte er bei einer seiner Überschriften fest, dass er ein Wort verwendete, mit dem sich keiner seiner Leser identifizieren würde. In seinem Fall war es das Wort „hustle“ in der Headline „6 Hard-to-learn Lessons on the Art of the Hustle“.

Was lernst du daraus? Vorsicht vor zweideutigen Wörtern in der Überschrift.

Fasse dich kurz

In einem weiteren Beispiel versuchte Farmworth zwei Gedanken in eine Headline zu packen. Resultat war eine Überschrift mit 19 Wörtern, die definitiv zu lang war.

„Why a Legendary Album und a Viral Hoax Should Inspire You to Create Content That`s worth a Damn”

Daraus machte er: “How to become a Genius of Viral Content”

Was lernst du daraus? Mache es wie ein guter Werbetexter und konzentriere dich auf eine Botschaft und einen Gedanken.

Sei vorsichtig beim Polarisieren

In einer Headline attackierte er eine bestimmte Berufsgruppe, die Journalisten:

“5 ways to rankle an old-school journalist“

Auch diese Überschrift hatte nicht den gewünschten Effekt. Er hatte mit diesem Titel ganz klar Partei ergriffen und landete im Abseits.

Was lernst du daraus? Wenn du polarisierst, dann sieh zu, dass dein intendierter Leser dir zustimmt.

Schreibe emotional und beziehe deinen Leser mit ein

Die Loser-Headline in diesem Fall war „Finally … Site Analytics for Plain Folks“.

Dieser Titel war zu neutral formuliert. Mit „plain folks“ wollte sich niemand identifizieren. Viel besser wirkte diese:

„What to do if site analytics scare You“

Was lernst du daraus? Sprich den Leser direkt an und verwende emotionales Vokabular.

Kündige in deiner Headline Freebies an, wenn du welche hast

Hier empfiehlt Farmworth in der Überschrift auf Freebies hinzuweisen, sofern vorhanden. Das ist sicher speziell und bezogen auf einen Einzelfall.

Dennoch: Wenn du ein Freebie anbietest, sollte es etwas noch nie Dagewesenes sein. Denn die 1000. Checkliste über Ranking-Faktoren holt keinen Hund hinter dem Ofen hervor.

Fazit

Interessante Gesichtspunkte von einem Texter, der über eine hohe Reichweite verfügt und so seine Headlines präzise analysieren kann. Die Beispiele zeigen, wie viel du aus deinen eigenen Fehleinschätzungen lernen kannst.

Mit welchen Methoden optimierst du deine Headlines? An welchen Guides orientierst du dich? Schreib mir einen kurzen Kommentar und teile diesen Beitrag mit deinen Freunden.

Quelle: Copyblogger

Über Andreas Wieland

Andreas Wieland

Andreas J. Wieland ist Dipl.-Kaufmann und war 20 Jahre als Geschäftsführer eines Juweliers tätig. Mit dem Aufbau eines Online-Shops für Uhren infizierte er sich mit dem Online-Marketing-Bazillus. Als freiberuflicher Consultant berät er Juweliere und Dienstleister und unterstützt die Redaktion mit Beiträgen zu Online Marketing Themen.

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