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Twitter Update: Einfache Rückkehr zur chronologischen Timeline ohne fremde Tweets

Der Kurznachrichtendienst Twitter bringt eine Serie von Updates. Darunter befindet sich die heiß ersehnte Option für eine Timeline ohne fremde Inhalte.

© Jakob Owens - Unsplash

Twitter kündigt an, dass User in Zukunft entscheiden können, ob sie auf die Hilfe des Algorithmus zur Sortierung der relevanten Tweets zurückgreifen möchten oder nicht. Die Alternative ist eine chronologische Reihenfolge mit Nachrichten ausschließlich aus dem eigenen Netzwerk.

Twitter reagiert auf Feedback und bringt lang erwartetes Feature für die chronologische Timeline

Vor zwei Jahren führte der Kurznachrichtendienst einen Algorithmus ein, der „Tweets, für die du dich wahrscheinlich am meisten interessierst,“ in der Timeline ganz oben platziert. Dazu gehören auch „maßgeschneiderte Inhalte“ und Nachrichten von Personen, denen du nicht folgst. Diese Sortierung stieß vielen Usern sauer auf, auch weil so vermeintlich Tweets von Freunden untergehen. Inzwischen existieren gar Drittanbieter, die einen Client mit der traditionellen Timeline anbieten.

Twitter scheint der Community endlich Gehör zu schenken und hat in einer Reihe von Tweets des offiziellen Support-Accounts einige Updates angekündigt. Unter den Einstellungen beim Punkt „Inhalt“ findet sich die Option „Die besten Tweets zuerst anzeigen“, die standardmäßig aktiviert ist. Bislang war es so, dass in der Timeline auch fremde Tweets vorgeschlagen wurden, wenn diese Einstellung deaktiviert war. Ab jetzt sollen dann nur noch Nachrichten von Accounts erscheinen, denen du folgst. Die Rubrik „Falls du es verpasst hast“ verschwindet mit der Option ebenfalls komplett.

Die Plattform arbeitet darüber hinaus an einem Weg, um einfach zwischen beiden Timeline-Varianten hin- und herwechseln zu können. In insgesamt sechs Tweets erklären die Produktmanager die Update-Reihe.

Das Rollout erfolgt in den kommenden Wochen. Das Update der Funktion „Die besten Tweets zuerst anzeigen“ ist ab sofort wirksam. Es bleibt abzuwarten, ob andere soziale Netzwerke ebenfalls auf den Zug aufspringen und künftig die von vielen gewünschte Timeline-Variante anbieten. Bei Facebook beispielsweise – dem „Erfinder“ des Feeds – ist die Funktion vorhanden, aber sehr versteckt und nur händisch per spezifischer URL-Eingabe lösbar.

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien, Conversion Optimierung und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

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