Social Media Marketing

Twitter launcht weltweit neues Tool: Promoted Trend Spotlight

Mit dem neuen Tool soll das Werben auf Twitter effektiver werden. Die Vorteile: GIFs, kurze Videos und mehr Sichtbarkeit im Explore Tab.

Auf dem Bild ist ein Smartphone-Bildschirm zu sehen

© Marten-Unsplash

Bereits seit Juli 2018 experimentiert der Kurznachrichtendienst Twitter mit einem neuen Werbe-Tool. Nun verkündet das Unternehmen auf seinem offiziellen Blog, dass das Promoted Trend Spotlight Tool weltweit auf der Plattform eingeführt wurde. Zuvor konnten nur Unternehmen aus den USA, Großbritannien und Japan darauf zugreifen.

Mit Promoted Trend Spotlight ganz oben im Explore Tab erscheinen

Promoted Trend Spotlight ist eine Erweiterung von Twitters bisherigem Werbe-Tool Promoted Trends. Ein wesentlicher Vorteil: Unternehmen können im Explore Tab ganz oben mit kurzen Videos, GIFs und Bildern erscheinen. Auf dem offiziellen Twitter-Blog heißt es:

As a complement to Twitter’s Promoted Trend takeover product, Promoted Trend Spotlight supports 6-second videos and GIFs, as well as static images. Creative displays on mobile and desktop, with the ad running edge-to-edge on mobile. Your ad will appear at the top of the Explore tab for the first two visits per person, per day.

Laut einer Studie von EyeSee, einem Unternehmen für Markt- und Verhaltensforschung, sehen im durchschnitt 26 Prozent mehr User die Anzeigen, die mit Promoted Trend Spotlight geschaltet wurden als mit dem herkömmlichen Promoted Trends Tool.

Engagement im Explore Tab wächst

Obwohl nach dem Relaunch des Explore Tabs 2018 dieser zunächst nicht die Aufmerksamkeit der User auf sich ziehen konnte, wächst in den vergangenen Monaten das Engagement stetig. Immer mehr Nutzende klicken auf Explore, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Einen kleinen Haken hat das neue Werbe-Tool dann aber doch: Es ist sehr kostspielig. Experten schätzen, dass eine Kampagne mit dem neuen Feature ab 250 US-Doller am Tag kostet, abhängig vom jeweiligen Wochentag. Sollten diese Schätzungen zutreffen, würde Promoted Trend Spotlight nur Werbende im High-End-Bereich ansprechen.

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