Social Media Marketing

SocialStock: Bist du aktiv, wirst du belohnt

Mit SocialStock können Nutzer für jede Aktivität in Facebook, Twitter oder Foursquare Punkte sammeln, kaufen oder verkaufen.

Logo: SocialStock App

Sicherlich ist jedem schon einmal in den Sinn gekommen, warum man für gezwitscherte Tweets, Facebook Post oder Ähnliches, keine Gutscheine oder anderweitige Rabattierungen erhält. Immerhin steigern wir mit jedem Tweet, Kommentar oder Check-in den Bekanntheitsgrad einer bestimmten Marke. Genau diesen Gedanken scheint auch das Unternehmen SocialStock gehabt zu haben, die kurzerhand einen Dienst ins Leben gerufen haben, mit dem man nun eine Art Belohnung für jede Aktion in verschiedenen sozialen Netzwerken erhalten kann. Das Prinzip ist ähnlich wie dies eines Aktienmarkts. Veröffentlicht man einen Kommentar, einen Post, einen Tweet oder einen Check-in, erhält der User eine Art Punktwert, den er dann in der realen Welt bei teilnehmenden Unternehmen einlösen kann. Eine interessante Geschichte nicht nur für Anwender bzw. Nutzer von Social Networks, sondern vor allem für die Unternehmen selbst. Diese bedienen sich quasi gesehen an der Aktivität der Facebooker, Twitterer oder Foursquare Bürgermeister. Die Nutzer dagegen werden für einen Teil ihrer Aktivitäten im Social Web belohnt. Natürlich regt das Geschäftsmodell von SocialStock auch dazu an, dass die User verschiedener sozialer Netzwerke noch aktiver sind. Aber wenn es dafür beispielsweise einen kostenlosen Kaffee bei Starbucks gibt oder Ähnliches, dann macht man das doch gerne. Von unterwegs via Foursquare einchecken oder ein Unternehmen liken, ist ja so oder so schon weit verbreitet und nichts unnormales mehr.

Neben den Punkten die man für Check-ins, Posts oder hochgeladene Fotos bekommt, werden auch die Anzahl der Freunde, die Anzahl der eingecheckten Orte und die generelle Aktivität in sozialen Netzwerken gemessen und bewertet. Es lassen sich jedoch nicht nur Punkte verdienen, man kann sie auch verkaufen oder von Freunden und anderen Nutzern einkaufen. Es gibt zwar bereits ähnliche Systeme, wo man für das Pushen einer Marke irgendeinen Rabatt bekommt, jedoch muss man hier für eine Belohnung einiges tun. Man muss beispielsweise die Facebook Fanpage liken und/oder öffentlich teilen. Erst dann kommt man in einen Pool von zig Tausenden Mitstreitern, die alle um einen einzigen Rabatt buhlen. Bei SocialStock, das im Übrigen zu den Finalisten des Tech Crunch Disrupt NYC 2012 gehörte, wird jede Aktion belohnt. Vergünstigungen erhält man auch, wenn man ein Foto mit Instagram hochlädt, oder eine Kritik bei Yelp hinterlässt. SocialStock bietet seine Plattform jedoch nicht nur im Web an, sondern auch als App – aktuell jedoch nur für das iPhone. Hier ein paar Screenshots aus dem Apple iTunes-Store:

Durch die Aktivität der User und die dadurch verdienten Rabattcodes oder Gratis-Artikel haben die Kooperationspartner einen besseren Überblick über ihre treuesten Kunden und Fans. Damit ermöglicht SocialStock tiefe Einblicke in das Ökosystem des Social Networking. Ab heute ist das Framework selbst und die App verfügbar, allerdings bestehen noch keine Launch Partnerschaften, die den Dienst effektiv unterstützen könnten. Sollte sich das Konzept von SocialStock jedoch als erfolgreich erweisen, könnten die teilnehmenden Unternehmen und Marken das System nutzen, um die Conversion Rate zu steigern und die User für ihre tatkräftige Unterstützung belohnen.

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