Social Media Marketing

Snapchat: Mit dieser Anleitung gelingt dir der perfekte Einstieg in die App

Snapchat gewinnt zunehmend an Relevanz und ist auch für viele Unternehmen zum wichtigen Marketingkanal geworden. Der Leitfaden für den Einstieg erklärt alle relevanten Funktionen.

© Flickr / Alex, CC BY-ND 2.0

Bevor Pokémon GO den größten App-Hype jemals ausgelöst hat, war Snapchat die angesagteste Plattform überhaupt, die sich bei weitem aber nicht jedem erschlossen hat. War sie lange Zeit einer sehr jungen Usergruppe vorbehalten, erhalten nun auch die älteren, kaufkräftigeren User Einzug. Während sich in dem Netzwerk bereits viele Brands tummeln, stellt es andere vor große Rätsel. Der Beginners Guide erleichtert den Einstieg und erläutert Grundsätzliches.

Snapchat verstehen in wenigen Schritten

Obwohl Snapchat immer behauptet, die User Experience der Plattform sei enorm nativ, hat man als Einsteiger doch seine Probleme mit der Bedienung. Der Anfänger-Leitfaden von Hootsuite bringt hier aber Aufschluss und sorgt dafür, dass die App verständlicher wird.

Grundbegriffe

Snap: Snaps sind die Bilder oder Videos, die User über die App verschicken. Die Snaps können maximal zehn Sekunden angesehen werden und lassen sich dann nur noch einmal wiederholen, bevor sie gänzlich von der Bildfläche verschwinden.

Stories: Im Stories-Bereich kannst du dir Stories anderer User ansehen. Um in den Bereich zu gelangen, musst du im Kameramodus nach links swipen.

Snapchat Punkte: Deine Punktzahl findest du unter deinem Namen im Profil. Die Zahl basiert auf der Anzahl an Snaps und Stories die du bekommst und verschickst.

Snapchat Effekte: Die Effekte kannst du anwenden, indem du länger auf ein Gesicht drückst. Dieses wird vermessen und im Anschluss erscheinen die Effekte unten beim Auslöser.

Filter: Du kannst Filter anwenden, wenn du einen Snap erstellt hast. Dazu musst du bei der Fotoansicht einfach auf dem Display hin- und herswipen.

Geofilter: Wenn du in bestimmten Gegenden bist, kannst du zusätzliche Filter, die Geofilter, benutzen. Unternehmen oder Städte beispielsweise können Geofilter zur Verfügung stellen. Um sie verwenden zu können, musst du deinen Standort freischalten. In die Einstellungen kommst du vom Kameramodus aus mit einem Klick auf den Geist, der oben mittig platziert ist. Der Klick führt dich erst in dein Profil und von dort aus kannst du auf das Zahnrad klicken. Zu finden ist die Standortfreigabe unter “Mehr Möglichkeiten” und nennt sich “Filter”.

Snapcode: Dein Profilbild ist ein QR-Code, deshalb Snapcode. Indem andere User diesen Code scannen, werden sie direkt zu deinem Profil geleitet und können dir folgen.

Snapcode Selfie: Du kannst ein Foto in deinen Snapcode integrieren, wie die meisten User es bereits tun.

Chat: Der Begriff ist eigentlich klar, doch der bei Snapchat integrierte Messenger löscht die Nachrichten getreu dem USP der App, nachdem sie gelesen wurden. Machst du einen Screenshot des Chats, wird dein Gegenüber benachrichtigt.

Memories: Mit Memories lassen sich Snaps speichern und öffentlich oder nur privat zugänglich machen. Memories können auch in Stories eingebunden werden.

Freunde dazugewinnen

User adden: Es gibt verschiedene Wege dies zu tun. So kannst du sowohl ein Foto von seinem Snapcode machen, den Usernamen eingeben oder den Code innerhalb der App scannen. Darüber hinaus kannst du auch nach Usern in der Nähe suchen oder Freunde aus deinem Adressbuch hinzufügen, die bereits bei Snapchat sind.

Wenn du etwa ein Foto vom COde eines Users machst, öffnest du im Anschluss die App und tippst auf den Geist. Mit einem Klick auf “Freunde adden” landest du im Auswahlmenü. Tippe auf “Über Snapcode adden” und du kannst aus deinem Fotoalbum auswählen. Möchtest du einen Freund, der sich in der Nähe befindet hinzufügen, müsst ihr beide “In der Nähe adden” gleichzeitig öffnen.

Einladung annehmen: Hat dich ein User geaddet, ist der Geist beim Öffnen der App gelb. Tippst du nun auf den Geist, gelangst du in dein Profil und kannst dort über “Hat mich geadded” sehen, wer dich hinzugefügt hat und ihm ebenfalls folgen.

Snaps erstellen & verschicken

Snapchat-Kamera

Foto oder Video aufnehmen: Öffnest du die App, bist du direkt im Fotomodus. Welche Kamera du benutzen willst, kannst du mit dem Button oben rechts aussuchen. Willst du ein Foto schießen, musst du den Auslöser nur kurz antippen, für ein Video hältst du ihn länger gedrückt. Bist du mit dem Ergebnis nicht zufrieden, kannst du nach der Aufnahme einfach auf das X tippen und einen neuen Versuch starten.

Memories nutzen: Unter dem Auslöser befindet sich ein weiterer, kleinerer Kreis. Hier musst du bei erstmaliger Nutzung auf “Memories jetzt nutzen” tippen und deine Snaps werden künftig in der App gespeichert.

Fotos und Videos verschönern: Nachdem du eine Aufnahme gemacht hast, kannst du sie um verschiedene Features ergänzen. Normalerweise wird ein Snap 10 Sekunden lang angezeigt, doch kannst du den vorgegebenen Rahmen auch ändern, indem du auf die Anzeigezeit tippst. Wenn du das Bild in deinem Fotoalbum speichern möchtest, reicht ein Klick auf den Download-Button.

Hundeleben-Snapchat

Mit diesen weiteren Optionen kannst du deinen Snap verschönern:

  • Sticker
  • Textfeld
  • Kritzeln
  • Filter & Geofilter (durch Swipen)

Im Ergebnis sieht das obige Foto unter Zuhilfenahme aller verfügbaren Optionen dann wie folgt aus:

Über unserem Barketing Manager

Über dem Hund ist ein Sticker platziert, der Text durch die automatische Binde hervorgehoben und zusätzlich haben wir einen Geofilter verwendet. Die Kritzelei verschwindet dahinter leider.

Mehrere Snaps hintereinander senden: Viele User trauen sich nicht recht, mehrere, mitunter zusammenhängende Snaps hintereinander zu senden, da sie glauben, die Snaps würden dann in verkehrter Reihenfolge angezeigt werden. Dem ist aber nicht so. Die Snaps werden in genau der Reihenfolge abgespielt, in der sie auch geschickt wurden. So musst du nicht direkt eine Story machen und kannst dennoch mehr als einen verschicken.

Effekte verwenden: Um die Effekte einzublenden und verwenden zu können, musst du kurz auf dein Gesicht oder das der Person drücken, die gerade im Bild ist. Beim Auslöser erscheinen die Effekte, die man mit Swipen ändern kann. Unter den Effekten findet sich auch das beliebte Face-Swapping wieder. Für die Effekte eignen sich sowohl Fotos als auch Videoaufnahmen.

Snapchat-Effekte

Erhaltene Snaps öffnen

Entweder tippst du auf den Messenger-Button oder du swipst nach rechts, um in den Chat zu kommen. Neue Snaps, die du erhalten hast, werden mittels eines Quadrates angezeigt. Hier gibt es für unterschiedliche Formate verschiedene Farben:

  • Rot – für ein Foto
  • Lila – für ein Video Snap
  • Blau – Chat-Nachricht

Snap öffnen: Antippen, um den Snap zu öffnen. Hast du mehrere Snaps erhalten, werden sie in chronologischer Reihenfolge abgespielt. Tippst du einmal auf das Display, wird der aktuelle Snap übersprungen und beim nächsten weitergemacht. Um den Snap zu verlassen, musst du nach unten swipen. Die verbleibende Zeit wird dir anhand eines Counters angezeigt. Du kannst einen Snap einmal wiederholen, danach wird er gelöscht.

Damit er erhalten bleibt, kannst du selbstverständlich einen Screenshot machen. Allerdings wird der User, der dir den Snap geschickt hat, darüber informiert.

Die Stories

Zu deiner Story hinzufügen: Sobald du einen Snap erstellt hast, tippst du auf den Pfeil zum Veröffentlichen. In der nachfolgenden Liste kannst du dann entweder die Kontakte auswählen, um Snaps zu senden oder ihn deiner Story hinzufügen. Mit einem erneuten Klick auf den blauen Pfeil wird er hinzugefügt und steht anderen dann maximal 24 Stunden zur Verfügung.

Snap aus der Story löschen: Hier musst du wieder auf deine Story tippen und nach oben swipen. Daraufhin erscheint ein Mülleimer-Icon.

Wer hat die Story gesehen? Du kannst zwar nicht sehen, wer genau deine Story angesehen hat, aber die Anzahl der User herausfinden. Dazu tippst du das rote Dreieck in der unteren rechten Ecke an, klickst auf “Meine Stories” und dann auf den Button mit den drei Punkten. Die Views kannst du allerdings nur tracken, solange deine Story live ist. Danach sind sie mit der Story verschwunden.

Der Messenger

Um einem User eine Nachricht zu schreiben, musst du seinen Namen nach rechts swipen. Sobald du die Konversation verlässt, kannst du das Geschriebene nicht mehr ansehen. Darüber hinaus ist es wissenswert, dass der andere Nutzer eine Push-Mitteilung erhält, sobald du mit dem Tippen beginnst – und nicht erst, nachdem du die Nachricht abgeschickt hast.

Ein guter Einstieg

Der Leitfaden sollte dich nun gut durch deine Anfangszeit bringen und viel Aufschluss über die Funktionen und Features der Hype-App geben. Genaugenommen ist die Bedienung gar nicht so schwer, wie die Oberfläche anfangs vermuten lässt. Solltest du überlegen, Snapchat in Zukunft für dein Unternehmen einzusetzen, ist es sinnvoll die Demographie der Nutzer zu kennen und dich vorher zu fragen, ob du deine relevante Zielgruppe dort erreichen kannst.

Um Snapchat künftig in den Marketing-Mix integrieren zu können, bieten wir in unserem Seminar “Snapchat Marketing für Unternehmen”, am 21.09. im schönen Hamburg, einen Hands-on Workshop, der dir deinen Weg zur erfolgreichen Nutzung der App ebnet. Melde dich jetzt an und sei dabei!

Quelle: Hootsuite

Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit 2014 als Redakteurin & Content Managerin bei OnlineMarketing.de.

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