Display Advertising

Real-Time Bidding auf dem Vormarsch

Das Real-Time Bidding entwickelt sich zur Erfolgsgeschichte. Das belegen auch aktuelle Zahlen.

Foto: Alexander Klaus / pixelio.de

13 Prozent der Ausgaben, die in den USA in diesem Jahr für Display-Werbung aufgewendet werden, fließen in den Bereich Real-Time Bidding. Das meint zumindest der eMarketer, der das auch gleich in absolute Zahlen umrechnet: 1,95 Milliarden Dollar.

Eine stolze Summe, die zeigt, dass das Real-Time Bidding bei Marketern beliebter wird. Publisher und Werbetreibende scheinen sich mit der Form nicht nur angefreundet, sondern auch Gefallen daran gefunden zu haben. Einst wurde diese Form in erster Linie dazu genutzt, die „Reste“ noch so teuer wie möglich zu verkaufen, mittlerweile ist das Real-Time Bidding auch für Premium-Publisher, Premium-Brands und Premium-Anzeigenformate interessant.

Laut Index Platform erstreckte sich das Wachstum des RTB in den USA im ersten Halbjahr des Jahres 2012 über verschiedene Arten von Werbetreibenden. Bei den „Major National Advertisiers“ wurde ein Wachstum von 30,2 Prozent ermittelt, und bei den „Local Businesses“ gar um fast 50 Prozent.

Auch Mobile wächst. Für den RTB-Bereich aber ist Mobile anscheinend noch nicht so interessant. Laut MoPub sind iPad-Fullscreen-Interstitials das teuerste RTB-Mobile-Format – zumindest auf der MoPub-Plattform. Dahinter folgen die Medium Rectangles und die iPad-Banner.

Überhaupt seien demnach RTB-Anzeigen für iOS-Geräte deutlich teurer als für Android-Geräte. Der durschschnittliche eCPM-Wert für RTB-Anzeigen auf iOS-Geräten lag im September bei 0,72 Dollar, für Android lag der Wert bei 0,43 Dollar.

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