Suchmaschinenmarketing

Product Listing Ads: Wie geht es weiter?

Googles Product Listing Ads sind anscheinend ein Erfolgsmodell. Und wie geht es jetzt weiter?

Fassen wir noch einmal die wichtigsten Zahlen, die der Business Insider im Juli genannt hat, zusammen. Rund 10.000 US-amerikanische Werbetreibende nutzen mittlerweile die Product Listing Ads von Google. Im Duell mit Amazon haben diese Anzeigen zumeist das bessere Ende für sich: Denn die PLAs verdrängen die Amazon-Suchergebnisse auf der Seite nach unten.

Und: Es ist gut möglich, dass Google die Anzeigen insofern erweitert, dass Kunden innerhalb dieser Anzeige bereits Einkäufe tätigen können. Ein Besuch der Webseite des Anbieters wäre dann gar nicht mehr nötig.

Das wäre dann ein Hinweis darauf, dass Google sich an Amazons Marketplace annähern würde. Doch kann dies wirklich so umgesetzt werden?

Kommt der Google Marketplace?

Grundsätzlich müssten dann die angegebenen Preise und Informationen zum Produkt hundertprozentig korrekt sein, damit man im Wettstreit mit Amazon nicht als unseriöser Kandidat gelten würde. Aber würde Google Händlern in dieser Hinsicht wirklich komplett vertrauen? Tien Nguyen, Mitgründer von CPC Strategy, sieht zwei Wege, wie ein Google Marketplace aussehen könnte:

Entweder Google akzeptiert ausschließlich Händler mit sehr hohen Bewertungen – also wie Amazon. Oder aber der Ein-Klick-Kaufvorgang wird ausschließlich Händlern vorbehalten sein, die sich vorher bei Google dafür qualifizieren.

Daran, dass der Google Marketplace kommen wird, zweifelt – zumindest bei CPC Strategy – kaum jemand. CEO Rick Backus erklärt: „Der Google Marketplace wird kommen. Vielleicht nicht in der gleichen Form wie bei Amazon, aber am Konzept arbeiten sie sicher schon.“

Was denkt Ihr? Kommt der Google Marketplace? Und was könnte das für Amazon bedeuten?

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