Content Marketing

Probleme und Trends des digitalen Copywriting

In den Online-Redaktionen wird sehr unterschiedlich gearbeitet. Ein Report zeigt, wo die Probleme und die Trends des Copywriting liegen.

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Häufig fehlt es in den Redaktionen an genügend Manpower, sodass aus Zeitknappheit keine andere Möglichkeit besteht, als Themen und Aufgaben schnell zu bearbeiten und Qualität zu vernachlässigen.

Die Agentur “Sticky Content” untersuchte den Markt in Großbritannien: Wie viel Wert wird auf die Qualität von Textinhalten gelegt? Was sind die Gründe für die teils schwachen Texte und wie kann das Niveau gehoben werden?

Knapp 60 Prozent der Marketer und Content Creator, die für diese Studie befragt wurden, sagen, dass das größte Problem die Unwissenheit der Werbetexter darüber sei, wie ein gut strukturierter und formulierter Text überhaupt auszusehen hat. Weiter behaupten sie, dass die Schreiberlinge zu viel zu tun hätten, es also zu wenig Arbeitskräfte gebe, und sie dadurch nicht genügend Zeit hätten, die Themen ausgiebig zu recherchieren und aufzuschreiben. Außerdem sind sie der Meinung, dass die schwachen Inhalte teilweise an dem Unvermögen, beziehungsweise der fehlenden Schulung der Texter liege. Auch die SEO-Richtlinien würden oft nicht eingehalten werden und die Stakeholder würden zu viel Druck ausüben.

Für die Zusammenstellung der folgenden Infografiken wurden 365 Marketer, Copywriter, Content Editor und Content Strategists überwiegend aus Großbritanien befragt:

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Fehlendes Know-how im Copywriting 

  •  74 Prozent der Teilnehmer der Studie überprüfen ihr Geschriebenes sorgfältig, bevor sie ihren Content veröffentlichten.
  • 58 Prozent benutzen sprachliche und stilistische Richtlinien.
  • Lediglich 32 Prozent haben ein einheitliches Format für ihre Texte entwickelt.
  • Nur 19 Prozent unterrichten ihre Content Creators im Schreiben im Netz.

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Wie wird gearbeitet?

  • 52 Prozent der Befragten schreiben Inhalte aus wirtschaftlichem Interesse.
  • Nur 18 Prozent veröffentlichen Texte nach einem Zeitplan und lediglich 9,8 Prozent fügen kreative Ideen ein.
  • 42 Prozent der Zeit verwenden sie, um Inhalte zu erstellen. Die restliche Zeit fließt in die Planung, die Veröffentlichung von Inhalten und die Koordination anderer Mitarbeiter.

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Wie viel Wert legen die Unternehmen auf ihre Inhalte?

  • 56 Prozent prüfen den Erfolg ihrer Texte nach Pageviews und Besuchern.
  • 48 Prozent betrachten die Konversionsraten.
  • 20 Prozent beachten den Erfolg ihrer Inhalte überhaupt nicht.

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Über Heiko Sellin

Heiko Sellin

Heiko Sellin hat an der Hochschule Mittweida seinen Bachelor in Sportjournalistik und -management absolviert. Bevor er zu OnlineMarketing.de gestoßen ist, war er für das Hamburger Abendblatt als freier Mitarbeiter tätig und hospitierte beim NDR-Fernsehen und Sport1.

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