Marketing Strategie

Microsoft: Abschreibung von Werbe-Zukauf

Microsoft berichtigt den Vermögenswert seines einstigen Zukaufes aQuantive nach unten – um 6,2 Milliarden US-Dollar.

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Microsoft korrigiert die Vermögenswerte des 2007 zugekauften Online Werbeunternehmens aQuantive massiv nach unten.

6,3 Milliarden US-Dollar in bar soll der Software-Riese vor rund 5 Jahren für aQuantive auf den Tisch gelegt haben. Wie kress.de nun berichtet, korrigiert der Konzern den Wert seiner Tochter nach unten, und zwar um 6,2 Milliarden auf nur noch 100 Millionen Dollar. Bereits am Montag habe Microsoft angekündigt, die Berichtigung für den Online Services Division werde Ende Juni abgeschlossenen und im vierten Quartal des Geschäftsjahres verbucht werden. Wenn der Konzern am 19. Juli seine Zahlen vorlegt, wird demnach auch der von Analysten erwartete Gewinn in Höhe von 5,25 Milliarden entfallen.

Die aQuantive-Übernahme aus dem Jahr 2007 war eine Reaktion auf Googles Aufkauf von DoubleClick, die der Suchmaschinenriese kurz zuvor angekündigt hatte.

“Auch wenn die aQuantive-Übernahme Microsoft Werkzeuge für die Online-Werbung verschaffte, hat die Übernahme das Wachstum doch nicht im erwarteten Maße beschleunigt, was zu der Abschreibung führt”, erklärt Microsoft den Schritt in einer Mitteilung. Zwar könne sich die Online Services Division verbessern, doch die Erwartungen hinsichtlich Wachstum und Profitabilität lägen nun niedriger als bisher.

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