Suchmaschinenmarketing

Matt Cutts: Wie bewertet Google die Ausdrucksweise des Contents?

Für Googles Head of Webspam steht eines fest – Content muss verständlich sein. Doch wie bewertet der Algorithmus die Texte?

Matt Cutts

Wie soll ich meinen Content verfassen, damit er beim Google Ranking gut abschneidet? Möglichst wissenschaftlich und anspruchsvoll oder doch eher so, dass selbst ein Grundschüler den Inhalt versteht? Matt Cutts klärt in seinem aktuellen Video darüber auf, ob Googles Algorithmus die Ausdrucksweise von Texten berücksichtigt.

Für Matt Cutts muss der Content klar verständlich sein

Gleich zu Beginn sagt Matt Cutts:

Ich bin wirklich der Überzeugung, dass die Klarheit dessen, was du schreibst, von großer Bedeutung ist.

Er gibt zu, lange darüber nachgedacht zu haben und meint, dass es der beste Weg ist, anderen etwas zu erklären, um es selbst zu verstehen. Autoren sollten ihren Content so formulieren, dass die regulären Besucher der Seite es verstehen. Dann können sie immer noch die wissenschaftlichen Begriffe oder den Branchenjargon einführen. Es kommt dabei natürlich darauf an, wer das Publikum ist. In einem Fachblog mit einem sehr speziellen Personenkreis macht es wenig Sinn, wie ein Grundschüler zu schreiben. Aber im Allgemeinen würde Cutts den Content „so natürlich klingend wie möglich“ verfassen.

Die Klarheit dessen, was du tust und wie du es erklärst, ist oftmals von ebenso hoher Bedeutung wie das, was du eigentlich sagst.

Für das Ranking macht es keinen Unterschied

Nachdem Cutts darüber referiert hat, wie seiner Meinung nach der Content auszusehen hat, schließt er mit den Worten:

Es wird keinen großen Unterschied in Bezug auf das Ranking machen. Ich würde über die Wörter nachdenken, die der User eintippen wird – dies sind meist die langweiligsten Begriffe.

Die regulären Wörter werden laut Googles Head of Webspam eher gesucht als die wissenschaftlichen Ausdrücke, aber am besten solltest du beide mit einbeziehen. Trotzdem betont er nochmals: Autoren sollten immer versuchen, auf Verständlichkeit zu achten.

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

4 Gedanken zu „Matt Cutts: Wie bewertet Google die Ausdrucksweise des Contents?

  1. Anett

    Ich muss hier Andreas und Sebastian zustimmen. Banklins und Conten kann man nicht mehr trennen, beide sollten immer zusammen betrachtet werden.

    Antworten
  2. Sebastian

    Da Stimme ich Dir zu Andreas. Backlinks sollten einfach auch Content orientiert gestaltet sein und dann funktioniert das Ganze auch langfristig.

    Antworten
  3. Andreas Herrmann

    Das Keyword dieses Themas: Semantisches Texten. Das Suchmaschinenoptimierung nach den ganzen Updates schwieriger geworden ist, dass haben wir alle mitbekommen. Der Content ist zum Schlüsselelixier geworden, aber dennoch dürfen Backlinks nicht komplett vergessen werden. Nur die reine Backlinkstrategie ist hinfällig geworden.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.