Suchmaschinenmarketing

Malware-Entdecker: Google besser als der Rest

Welche Suchmaschine filtert am besten Seiten mit Malware aus den Suchergebnissen heraus? The winner is: Google.

Google-Logo

Ein Traum für jeden User: eine Suchmaschine, die alle mit Malware verseuchten Seiten aus den Suchergebnissen herausfiltert und nur “saubere” Seiten anzeigt. Eins vorweg: Es bleibt ein Traum. Aber das deutsche IT-Security-Institut AV-Test hat in einer Studie zumindest herausgefunden, welche Suchmaschine in dieser Hinsicht wirkungsvoller ist als andere. Die Antwort: Google schlägt sie alle. Darüber berichtet auch das PCMag.

Die Ergebnisse der 18 Monate dauernden Studie hat AV-Test in einem PDF zusammengefasst, das hier zu finden ist. Mehr als 40 Millionen Webseiten wurden für die Studie analysiert. Diese stammen zum großen Teil (rund 38 Millionen) aus den Ergebnissen der Suchmaschinen Google, Bing, Yandex und Blekko. Allein die Hälfte kam über Google und Bing. Hier sind die Top Four:

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Zum Verständnis: Malware-Seiten tauchten bei Google in 272 von insgesamt 10.912.207 getesteten Seiten auf. Das entspricht einem Wert von 0,0025 Prozent. Damit holt sich Google Platz eins für den besten Filter. Bei Blekko wurden mit 203 zwar weniger Malware-Seiten gefunden, es wurden aber auch weniger gestestet (3.007.975). Der Wert von 0.0067 Prozent reicht zu Rang zwei. Bing kommt auf einen Wert von 0,012 Prozent – knapp das Fünffache dessen, was Google anbot. Yandex verdoppelt noch einmal den Bing-Wert und kommt auf 0,024 Prozent.

Tipps, wie die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung des eigenen Rechners klein gehalten wird, geben die Verantwortlichen von AV-Test: Halten Sie Ihre Software auf dem neuesten Stand! Und nutzen Sie hochwertige Sicherheitsprogramme! Das ist nichts Neues, hat sich aber oft bewährt.

Gegenüber The Next Web ließen die Verantwortlichen von Yandex noch eine Erklärung folgen: Bei Yandex werde der Zugang zu infizierten Seiten nicht blockiert. Aber User würden in den Suchergebnissen auf infizierte Seiten hingewiesen. Das bedeutet: Will der User trotzdem auf eine infizierte Seite gehen, wird er – zumindest bei Yandex – nicht daran gehindert.

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