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Local SEO: Die Top Rankingfaktoren für lokale Suchergebnisse 2018

Der Google My Business-Eintrag spielt die entscheidende Rolle, um oben im Local Pack oder Local Finder präsent zu sein.

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Der Google My Business-Eintrag ist der wichtigste Rankingfaktor für die lokalen Ergebnisse. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Report 2018 Local Search Ranking Factors von MOZ. Außerdem bleiben vor allem Bewertungen, Citations und Links relevant.

GMB-Signale machen den Löwenanteil der Rankingfaktoren aus

Darren Shaw, Gründer von Whitespark, stellt die Ergebnisse der jährlichen Analyse komprimiert auf dem MOZ-Blog vor. Die Gewichtung der Rankingfaktoren ähnelt der, die aus der Studie Ende 2017 hervorgegangen ist – mit Ausnahme der GMB-Signale. Sie beeinflussen das Ranking des Eintrags deutlich stärker. Die Bedeutung der Signale für das Local Pack, also die ersten drei Treffer in den SERPs, sowie den Local Finder, der beim Klick auf „Mehr Orte“ erscheint, ist insgesamt um 38 Prozent gestiegen. Der Eintrag macht mittlerweile ein Viertel der Top Rankingfaktoren aus.

Die Rankingfaktoren für das Local Pack und den Local Finder, MOZ

In 2018 hat sich viel getan, die Verbindung zu Google+ ist gekappt und Google hat nach und nach mehr Features für GMB wie Fragen und Antworten oder Google Posts ausgerollt. Damit haben sich auch die Rankingfaktoren selbst verändert – wenn auch nur leicht.

Rezensionen, Citations und Links bleiben maßgeblich

Insbesondere Rezensionen sind wichtiger geworden. Über die vergangenen drei Jahre ist das Signal anteilig um 43 Prozent gewachsen. Keywords innerhalb der Bewertungen sind heute ebenfalls relevanter. Shaw gibt darüber hinaus die Empfehlung, auf jede Rezension zu antworten, um Engagement zu signalisieren.

Das Signal, das auf der Präsenz in Verzeichnissen basiert, hat stetig abgenommen – trotzdem sind Citations immer noch extrem wichtig. Daher sollte dein Unternehmen auf jeden Fall in den größten für deine jeweilige Branche vertreten sein. Hier kommt es auch darauf an, mit vollständigen und einheitlichen Informationen gelistet zu sein. Fehlinformationen stellen den einflussreichsten negativen Rankingfaktor dar.

Links sind genauso bedeutend wie zuvor, aber eben auch sehr schwierig zu bekommen. Die Priorität sollte daher auf den anderen Faktoren liegen. Erst nach einem vollständigen GMB-Eintrag, den Verzeichnissen, Reviews und mehrwertigen Inhalten sollten Links strategisch aufgebaut werden.

Praxistipps, die aus der Analyse hervorgehen

Google Posts sind jetzt für alle verfügbar. Das bedeutet, dass jedes Unternehmen eigenen Content kreieren kann. Das Feature solltest du sofort und regelmäßig nutzen. Shaw empfiehlt einmal die Woche einen neuen Post zu formulieren und beispielsweise leicht veränderte Social Postings als Vorlage zu verwenden. Momentan ist dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil im Ranking.

Weitere Empfehlungen:

  • Die Funktion Fragen und Antworten mit eigenen Fragen füllen und beantworten. Hier kann insbesondere semantisch viel erreicht werden.
  • Fotos und Videos regelmäßig hochladen, Bewegtbild funktioniert mittlerweile auch im GMB-Eintrag selbst.
  • Engagement erzeugen, stetig ein- und ausloggen und frische Inhalte bereitstellen. Das zeigt Google, wie bemüht du bist.

Diese Taktiken wirken sich auch auf die Verhaltenssignale der User positiv aus. Klicks auf Anrufe, explizite Suchen nach deiner Marke, Navigationen zu deinem Store oder Engagement mit dem Listing werden laut Shaw künftig nur noch wertvoller für Google.

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien, Conversion Optimierung und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

Ein Gedanke zu „Local SEO: Die Top Rankingfaktoren für lokale Suchergebnisse 2018

  1. Oliver Korb

    Praktisch alle meiner Kunden haben nicht die blassesten Ahnung von Google My Business, geschweige denn vom Potential. Regelmäßig Content zu kreieren ist und bleibt die offensichtlich Aufgabe der Agentur.

    Antworten

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