SEO - Suchmaschinenoptimierung

Kein Urlaub für SEOs – Matt Cutts enthüllt Pläne für den Sommer

Was kommt in den nächsten Monaten auf SEOs und Webmaster zu? Matt Cutts erzählt es euch.

mattfcutts

In seinem Blog hebt der Head of Webspam das neueste Webmaster-Video hervor. In diesem erklärt er kommende Algorithmusänderungen und die wichtigsten Themen, mit denen sich das Google-Team im Sommer 2013 beschäftigt. Hier die Kernpunkte:

  • Penguin 2.0: Die nächste Generation des Updates gegen Webspam soll einen deutlich größeren Einfluss auf Black-Hats ausüben als die vorherige.
  • Advertorials: Bezahlte Inhalte, die gegen die Qualitätsrichtlinien Googles verstoßen, sollen den PageRank nicht mehr positiv beeinflussen. Auch sollen bezahlte Inhalte für den User besser als solche erkennbar sein.
  • „Spammy Areas“: Google will sich in den nächsten Monaten konkreter mit Suchanfragen auseinandersetzen, die von Spammern besonders umkämpft sind – etwa pornografische Begriffe.
  • Linkspam: Google arbeitet an einem fortgeschritteneren System zur Linkanalyse, um die Effektivität von Linkspam weiter einzuschränken.
  • Malware: In den nächsten Monaten wird die Erkennung von infizierten Websites verbessert. Für Webmaster, deren Website gehackt wurde, sind umfangreichere Hilfestellungen geplant.
  • Autorität: Content von Experten und Autoritätspersonen bestimmter Bereiche und Branchen wird in Zukunft höher gerankt.
  • Panda: Der Algorithmus des Updates wird überarbeitet. Dies hat besonders für Seiten einen Einfluss, deren Content sich in der Grauzone zwischen hoher und niedriger Qualität bewegen.

 

6 Gedanken zu „Kein Urlaub für SEOs – Matt Cutts enthüllt Pläne für den Sommer

  1. Tobias

    @Bernhard: danke für die Zusammenfassung! Wer eine coole Interpretation hören will, dem empfehle ich das Video von Josh Bachynski unter http://www.youtube.com/watch?v=reh_Iv2N5Xk (nehmt Euch eine Kanne Kaffee mit, eine gute halbe Stunde insights.

    Panda hat viel Porzellan zerschlagen und unzählige Existenzen ruiniert! Ich werte es sehr positiv, dass nun endlich eine gravierende Korrektur erfolgen soll. Eine Anmerkung zu Michaels Kommentar: Natürlich bewertet Google den Content auch ohne +1. Tatsächlich hat +1 aktuell gar keinen Einfluss. Da kann man auf mehr hoffen! Semantische Zusammenhänge sind schon länger sehr wichtig, vgl. LSI bzw. WDF*IDF (die Hypes kommen nicht von ungefähr).

    Es wird allerdings höchste Zeit, dass Google etwas robuster gegenüber Linkspam und „günstigem“ Content (gesponnen/gekauft) wird. Man sollte aber _nicht_ davon ausgehen, dass der Durchschnitts-User nur hochwertige Inhalte will. Im Gegenteil, die User wollen Unterhaltung und Infos der flachen Art… von fachlichen Nischen einmal abgesehen geht es den meisten Internet-Usern wirklich nicht um Niveau. Zur Verdeutlichung: Warum sollte eine Doktorarbeit über das menschliche Haar gut ranken, wenn doch die meisten nur Frisurentipps wollen…

    Die Updates dieses Jahres werden sich definitiv gegen die Blackhat-Szene richten. Tiefere Linknetzwerkanalysen, mehr Social-Signals, mehr UX. Panda und Penguin werden präziser, was allerdings viel zu spät kommt: die Kollateralschäden sind schon entstanden und nicht mehr zu heilen.

    Oha, so viel wollte ich nicht schreiben. Das hätte ein eigenes Blogpost werden sollen. :)

    Grüße
    Tobias

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  2. Daan Boomsma

    Ich frage mich, was die Auswirkungen von Penguin 2.0 sein wird. Wenn Sie gute Linkaufbau etc. für einander haben, muss es eine positive Wirkung. Ist das nicht der Fall ist, dann wissen Sie, Sie waren nicht gut.

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  3. Michael

    Sehe ich anders. In wissenschaftlichen Journalen wird der Content nicht durch den Leser bewertet. Genau das möchte Google aber umsetzten. Google kann den Content bisher nicht durch einen Algorithmus bewerten, bewerten tun die Leser durch +1 und Shares. Und weiterhin muss bedacht werden, dass der Authorrank weiterhin nur eines von vielen Rankingkriterien ist und bleibt.

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  4. Alex

    Der vorletzte Punkt ist m. E. hochgradig bedenklich und widerspricht jeglichen Prinzipien des Critical Thinking. Man muss nur ein beliebiges wissenschaftliches Journal aufschlagen, um zu sehen, welchen Unsinn auch sogenannte Autoritäten und Experten oftmals verzapfen. Google verabschiedet sich damit von einer rational fundierten Inhaltsbewertung

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  5. Leonie

    „Content von Experten und Autoritätspersonen bestimmter Bereiche und Branchen wird in Zukunft höher gerankt.“ > sprich die, die ihren G+ Account mit dem Blog/Webseite verlinkt haben?

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