Suchmaschinenmarketing

Ist das Scrollverhalten ein Ranking-Faktor?

Auszuschließen ist das nicht. In der Tat könnte das Scrollverhalten eines Nutzers Auswirkungen auf das Ranking haben.

asobuno/commons.wikimedia

Bei seo-united haben wir einen interessanten Artikel zum Thema Scrollverhalten gefunden, der sich auf einen Artikel bei Slate mit dem Titel „You Won’t Finish This Article“ bezieht. Demnach könnte es sein, dass sich das Scrollverhalten eines Users auf das Ranking in Suchmaschinen auswirkt. Das Scrollen des Nutzers könnte demnach Rückschlüsse auf die inhaltliche Qualität eines Artikels zulassen.

Auf der folgenden Grafik kann man das durchschnittliche Scrollverhalten für die für den Artikel untersuchten Webseiten betrachten. Auffällig: Die meisten User lesen nur 60 Prozent eines Artikels. Wollen Sie die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass User noch mehr von Ihren Artikeln lesen, sollten Sie den Artikel mit anderen Medientypen anreichern. Sprich: Bilder und Videos ziehen den Leser an – und halten ihn bei der Stange.

Bemerkenswert: Erstaunlich viele User scrollen beim Lesen eines durchschnittlichen Artikels gar nicht.

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Und noch eine weitere Grafik zeigt Erstaunliches: Nur zwei Drittel der Lesezeit wird „under the fold“ verbracht. Es zeigt sich also, dass es gar nicht so leicht ist, den Leser bei der Stange zu halten. Es scheint klar: Je besser ein Artikel geschrieben ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Leser bis zum Ende durchhält.

Und dann sollte man auch die richtigen Leute ranlassen. Gute Journalisten haben sicher die Fähigkeit, den Leser zu fesseln. Marketer und sogenannte „Social-Media-Experten“ haben im Allgemeinen andere Qualitäten.

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Ansonsten gilt: Informieren Sie den Leser noch „above the fold“ über das, was Sie in dem Artikel mitteilen wollen. Und packen Sie – wenn es passt – Bilder und Videos zum Artikel dazu. Dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Leser bis zum Ende durchhalten. Und möglicherweise auch die Wahrscheinlichkeit eines besseren Rankings.

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