Social Media Marketing

Interaktionsrate maximieren: Wie du Emotionen auf Facebook am erfolgreichsten einsetzt

Wut, Freude, Trauer oder Angst – welche Gefühle eignen sich am besten, um Shares, Kommentare und Likes zu ernten? Eine Studie gibt Antworten.

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Auf Facebook erlangen Posts vor allem mithilfe von Interaktionen der User eine hohe Reichweite. Eine aktuelle Studie untersucht die Beiträge von Nachrichtenseiten auf ihren emotionalen Gehalt und beurteilt den unterschiedlichen Erfolg der Gefühle hinsichtlich der folgenden Handlungen auf dem größten sozialen Netzwerk.

Studie: Welche Gefühle solltest du auf Facebook auslösen?

Es ist hinlänglich bekannt, dass Emotionen Menschen zu Handlungen anregen und viele Interaktionen versprechen auf Facebook eine große Reichweite. Wie also lassen sich diese zwei Erkenntnisse miteinander verbinden? Stephan Eyl, Founder und CXO bei Fanpage Karma, machte den Test und verfasste einen Blogeintrag, in dem er seine Untersuchung vorstellt und die Ergebnisse präsentiert. Die Studie versucht zu ergründen, welche Emotionen sich am besten dazu eignen, um zum Interagieren anzuregen. Mithilfe des firmeneigenen Tools analysierte das Team um Fanpage Karma 1.000 Posts vom offiziellen Bild-Account und von der Daily Mail – um ein englischsprachiges Publikum mit einzubeziehen – auf Facebook. Im Fokus standen dabei die Emotionen Wut, Angst, Trauer und Freude. Newsseiten machen abhängig von ihrer Berichterstattung von diesen vier Gefühlen regelmäßig Gebrauch.

Folgende Ergebnisse wurden zusammengetragen:

© Fanpage Karma

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  • Spaß führt zu Likes
    Freude bringt bei weitem die meisten Interaktionen mit sich. Facebook macht es den Usern einfacher, positive Empfindungen zu teilen (Daumen hoch), daher kommen mit Spaß vor allem Likes zustande.
  • Wut generiert Kommentare
    Nach Spaß ist Wut die meist beobachtete Emotion, die Nutzer aktiv werden lässt. Wütende User tun ihre Meinung kund und kommentieren die Posts.
  • Angst lädt zum Sharen ein
    Das Gefühl von Angst lässt User Beiträge teilen, um mit dieser Empfindung nicht allein dazustehen. Allerdings landet diese Emotion gemessen an den Gesamtinteraktionen auf dem letzten Platz.
  • Trauer wird still zur Kenntnis genommen
    Traurige Nachrichten konnten lediglich wenige Handlungen aufweisen. Reduziert auf Kommentare und Shares, also ungeachtet der Likes, kommt Trauer auf die wenigsten Interaktionen. Trauernde Personen ziehen sich meist zurück und bleiben passiv.

Inwiefern setzt ihr Emotionen bei der Erstellung von Posts auf Facebook ein? Könnt ihr diese Beobachtungen bestätigen?

Quelle: Fanpage Karma

 

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien, Conversion Optimierung und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

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