Social Media Marketing

Instagram GIF Sticker selber machen – so einfach geht’s

Eigene GIFs auf Instagram für die Stories hochzuladen, ist gar nicht so schwer. Wir zeigen, wie es geht und du Millionen Nutzer erreichst.

Die eigenen GIFs der Brooklyn Soap Company in den Instagram Stories.

Jeder kennt sie, alle lieben sie: Die Instagram Story GIFs. Wer bisher glaubte, diese seien von Instagram vorgegeben, der irrt. Mareike Kort, Customer Relationship Managerin bei der Brooklyn Soap Company, hat uns verraten, wie einfach das Startup seine eigenen GIFs für Stories auf Instagram hochladen konnte.

Was benötige ich für den Anfang?

GIF Sticker erfreuen sich einer hohen Beliebtheit und finden Platz in zahlreichen Stories. Statt auf generische GIFs zurückzugreifen, können auch Marken ihre Sticker zur Verfügung stellen und damit für mehr Aufmerksamkeit sorgen.

Die Brooklyn Soap Company hat drei GIFs auf Instagram hochgeladen, die Nutzer in ihren Stories frei verwenden können.

So auch die Brooklyn Soap Company (@brooklynsoapco). Das 2012 gegründete Hamburger Startup stellt natürliche Pflege speziell für Männer her und hat auch eigene GIFs auf Instagram platziert, die von jedem Nutzer frei verwendet werden können. Die animierten Bärte sind als Video aufgezeichnet und über Photoshop freigestellt worden. Da Instagram die Story GIFs aus Giphy lädt, wird ein Artist oder Brand Account auf der Plattform benötigt. Ist dieser angelegt, können die GIFs direkt hochgeladen und mit relevanten Keywords versehen werden, um auf Instagram auffindbar zu sein.

Wichtig: Da die Konkurrenz inzwischen ziemlich groß ist und die Anzeige lediglich eine Auswahl der verfügbaren GIFs zeigt, sollten keine zu generischen Keywords gewählt werden.

Das bei Giphy hochgeladene Material muss erst von der Plattform freigeschaltet werden, damit es auf Instagram zur Verfügung steht. Bei der Brooklyn Soap Company hat dies lediglich einen Tag gedauert. Über ein Dashboard auf Giphy lassen sich die GIFs sogar tracken. Zwar stehen dazu keine detaillierten Informationen zur Verfügung, doch immerhin lässt sich einsehen, wie häufig das jeweilige GIF bereits angesehen wurde. „Unsere GIFs wurden 31 Millionen mal gesehen, das ist schon ziemlich cool“, meint Mareike.

Ein Budget ist für den Upload der eigenen GIFs auf Instagram übrigens nicht notwendig. Lediglich beim Erstellen und Bearbeiten der Videos können gegebenenfalls Kosten anfallen, die sich jedoch je nach Aufwand vermutlich im Rahmen halten werden.

GIFs mit Logo branden oder nicht?

Natürlich will vermutlich jedes Unternehmen auch, dass die eigenen GIFs mit dem Markennamen versehen werden, allein des Brandings wegen. Doch auch, wenn die Versuchung groß ist, sollte man ihr widerstehen (es sei denn, es geht um Coca-Cola oder Produkte, auf denen sich der Markenname nicht verbergen lässt). GIF Sticker für Instagram Stories sollen einzig der Unterhaltsamkeit dienen und nicht für zweckmäßige Gratiswerbung missbraucht werden. Gut gemachte Sticker werden gern und häufig verwendet und lassen bei der betreffenden Zielgruppe oft schon Rückschlüsse auf die Marke zu. Die Brooklyn Soap Company hat ihre GIFs lediglich über Facebook und Instagram kommuniziert, sie jedoch nicht mit dem Firmenlogo ausgestattet: „Weil wir sie nicht gebranded haben, kann es aber natürlich sein, dass tatsächlich jemand nach ‚Bart‘ gesucht und unser GIF genutzt hat ohne zu wissen, dass es von uns ist. Es ist aber auch möglich das eigene Company-Logo im GIF mit einzubauen. Wir wollten aber eigentlich eher, dass die GIFs Spaß machen – und wir wurden zu der Zeit in ziemlich vielen Stories vertaggt, deshalb glauben wir, dass unsere Facebook- und Instagrampromo ganz nützlich war und doch ziemlich viele User wussten, dass das unsere Sticker sind“, so Mareike. Um die Sticker für die Fangemeinde leichter auffindbar zu machen, hat das Startup einen Leitfaden als Story Highlight auf seinem Profil eingebunden.

Mehr Umsatz durch Sticker? 

Leider ist es nicht messbar, ob die GIFs in den Stories zu einem höheren Absatz beitragen. Im Zweifel ist davon aber nicht auszugehen. GIFs sind eher ein Nice-to-have und tatsächlich als Branding-Instrument zu betrachten. Wer also hofft, seine Umsätze zu steigern, der sollte sich überlegen, ob es ihm den Aufwand wert ist. Brandingmaßnahmen allerdings stellen auch einen Wert dar, der unter anderem eben an Verlinkungen des Accounts festgemacht werden kann.

Psst: Der absolute Instagram Geheimtipp der Brooklyn Soap Company? 

„Unser Spezial-Geheimtipp ist eigentlich gar nicht so special – wir setzen immer auf Nahbarkeit und probieren richtig gern Dinge aus. Wir sind der Meinung, dass man alles einmal testen muss, um zu sehen, was gut funktioniert. Und witzig sein ist auch immer gut“, so die Customer Relationship Managerin.

Wie ihr seht, ist es tatsächlich nicht allzu schwer, eigene GIFs auf Instagram hochzuladen. Ein wenig Vorarbeit ist natürlich notwendig, aber Millionen potentielle Nutzer warten nur darauf, neue GIFs auszuprobieren.

Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit 2014 bei OnlineMarketing.de, seit 2019 Senior Content Manager.

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