Social Media Marketing

Facebook: 7 Statistiken, die du kennen solltest

42% der User liken Seiten, auf denen sie Gutscheine und Coupons erhalten; die Engagement-Rate ist donnerstags und freitags um 18% höher.

(c) StariSob / rgbstock

Facebook kann dafür sorgen, dass sich dein Unternehmen einen Namen macht. Doch dazu benötigst du das Wissen über gewisse Statistiken, die dir helfen, deinen Facebook-Auftritt effektiv zu gestalten. Wir haben für dich die sieben wichtigsten Statistiken zusammengefasst und erläutert.

1. Kurze Posts bewirken 23 Prozent mehr Interaktion

Social-Media-Plattformen sind für User schnelllebig. Sie wollen sich nicht mit langen und komplizierten Texten auseinandersetzen. Bringe deine Kommentare und Posts also auf den Punkt. Vermittel den Lesern deine Botschaft prägnant, darauf kommt es an. Bleibe dabei unter 250 Zeichen. Wie eine Statistik besagt, sind deine Posts in der Wirkung noch erfolgreicher, wenn du unter 80 Zeichen bleibst.

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2. Foto-Posts bewirken 39 Prozent mehr Interaktion

Posts mit Fotos sind weitaus effektiver als Links, Videos oder textliche Updates. Der Mensch ist ein durch und durch visuelles Lebewesen. Die Natur ändert sich nicht im Facebook-Universum. Also nutze Fotos, um die User auf dich aufmerksam zu machen. Achte darauf, dass die Fotos selbsterklärend sind. Wenn du das berücksichtigst, erhalten deine Posts 53 Prozent mehr Likes, 104 Prozent mehr Kommentare und 84 Prozent mehr Click-Throughs.

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Allgemein sind Facebook-Alben effektiver als einzelne Foto-Posts. Falls du mehrere Fotos veröffentlichen möchtest, solltest du diese in einem kompakten Album zusammenführen.

3. Engagement Rates sind am Donnerstag und Freitag um 18 Prozent höher

Eine sehr interessante Statistik bezieht sich auf das User-Verhalten. Tatsächlich erreichen deine Posts von Donnerstag bis Freitag eine 18 prozentige höhere Engagement-Rate. Eigentlich nachvollziehbar: Am Ende der Woche sind Angestellte aus vielen Branchen weniger motiviert zu arbeiten, da das Wochenende schon ansteht. Was tun sie also? Sie klicken sich auf Facebook durch.

4. Emoticons bewirken 33 Prozent mehr Kommentare

Emoticons sind nur etwas für Kinder? Falsch! Emoticons machen den großen Unterschied zu normalen Posts aus. Durch diese Smileys erreichen deine Posts eine höhere Engagement Rate.

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Posts mit Emoticons werden bis zu 33 Prozent mehr geteilt und erhalten 33 Prozent mehr Kommentare. Die bemerkenswerteste Statistik: Wenn du Emoticons in deine Posts einfügst, werden sie 57 Prozent mehr geliked als Posts ohne Emoticons.

5. Posts, die eine Fragestellung beinhalten, bewirken 100 Prozent mehr Kommentare

Wenn du auf Interaktionen aus bist, nutze Fragen in deinen Posts. Die User fühlen sich direkt angesprochen und aufgefordert einen Kommentar zu hinterlassen; und sie tun´s auch. Allerdings sollte man auch bedenken, dass „fragende“ Posts in der Regel weniger Likes erhalten und weniger geteilt werden.

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Eine weitere Statistik geht dabei ins Detail. Hierbei werden die Fragewörter „sollte“, „würde“, „wer“, „welche“, „wie“, „wann“, „warum“, „was“ und „wo“ daraufhin untersucht, welches Wort die meisten Reaktionen erhält. Dabei sind geschlossene Fragen mit „sollte“ und „würde“ am erfolgreichsten. Der User möchte also nicht lange nachdenken und ausführliche Kommentare verfassen. Ein einfaches Ja oder Nein reicht dem gemeinen Facebook-Nutzer völlig.

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6. 42 Prozent der User liken Seiten, auf denen sie Gutscheine und Coupons erhalten

„Naja, wenn ich was geschenkt bekomme, dann like ich das auch“, denken sich wohl viele User.  Denn 42 Prozent aller Facebook-Nutzer liken Seiten, auf denen sie Gutscheine und Coupons erhalten. Eine Studie besagt, dass Coupons und Geschenke bei den Usern am beliebtesten sind.

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7. 35 Prozent der User liken Seiten, die Wettbewerbe anbieten

Ein weiterer Weg, neue Likes zu akquirieren, sind Wettbewerbe. Biete Challenges an, um User von dir zu überzeugen. Wenn die Menschen herausgefordert werden, nehmen sie diese an. Vor allem bezwecken Wettbewerbe automatisch Interaktion. Diese können in Form von Video-Contests oder Foto-Wettbewerben stattfinden.

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2 Gedanken zu „Facebook: 7 Statistiken, die du kennen solltest

  1. Paul

    Sorry, aber diese Statistiken sind absolut unbrauchbar, inbes. da keinerlei Hintergrundinfos angegeben wurden! Weder wird angegeben, WIE du auf die Ergebnisse kommst, noch wird irgendeine Kausalität bewiesen.

    Beispiele gefällig?

    „Posts mit Emoticons werden bis zu 33 Prozent mehr geteilt und erhalten 33 Prozent mehr Kommentare.“ Ohne die Empirie dahinter zu kennen, gehe ich davon aus, dass der wahre Grund nicht die Smilies, sondern der lustige Text ist. Bei einem sachlichen, langweiligen Post reißt dann auch ein Smilie nichts mehr.

    „35 Prozent der User liken Seiten, die Wettbewerbe anbieten“ kann genauso bedeutet, wie „35 % aller User geben an, dass auf den von Ihnen gelikten Seiten Wettbewerbe stattfinden“. Faktisch machen fast alle Seiten irgendwann irgendwelche Wettbewerbe.

    Ganz abgesehen davon sind alle Aussagen aus Umfragen, die auf „wie wichtig ist Ihnen“ oder „Warum machst du…“ absoluter Nonsense. Solche Fragen würden bspw. auch bei Porschefahrern zu Ergebnissen führen, dass sie den Porsche wegen der Qualität und nicht wegen dem Prestige kaufen. Ähnlich ist es hier. Das Verhalten in sozialen Medien ist maßgeblich durch unterbewusste (sozial-)psychologische Prozesse determiniert.

    Deswegen: Netter Ansatz und schöne Statistiken, um vor unwissenden Kunden zu blöffen. Aber keinesfalls „Wissen“. Lediglich bei den ersten beiden Ergebnissen stimme ich dir zu (außer bei den Prozentzahlen). Denn dazu gibt es auch „seriöse“ Empirie, bsw. hier: http://books.google.de/books?id=OMRIQMznpaMC&pg=PA160&dq#v=onepage&q&f=false (Seite 153)

    Antworten
  2. Michael Marheine

    Danke für die statistischen Werte! Das hilft immer weiter, um für sich und eigene Kunden Empfehlungen und Gewichtungen vorzunehmen. Vieles „Schlechtes“ schleicht sich auch immer im Alltag ein, was man durch solche Artikel wieder bewusster wahrnimmt und dann dementsprechend korrigieren kann.

    Nochmals Dank!

    Michael Marheine

    Autor Michael Marheine bloggt auf diversen eigenen Plattformen zu den Themen Social Media und Online-Marketing sowie E-Mail-, Video-, Affiliate- und Mobile Marketing etc., durchlebte alle Stufen vom Angestellten. Startup, Selbständigen, erfolgreichen Unternehmer bis hin zum Unabhängigen (Unternehmer)

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