Mobile Marketing

eBay: Mobile Ads lohnen sich nicht

eBay ist schwer begeistert von dem neuen Mobile-Boom. Mobile-Ads gehören allerdings nicht dazu.

eBay braucht das Geld nicht

“It´s not worth it” lautet die klare Ansage von Devin Wenig, eBays Präsident für den weltweiten Markt. Die logische Konsequenz: Das Projekt Mobile Ads wird im kommenden Jahr eingestampft. Hut ab vor solch einer Entschlussfreudigkeit. Tatsächlich empfindet eBay seine eigenen Anzeigen als störend und als negativen Einfluss auf das Nutzererlebnis. Und wer noch im geringsten an der Effizienz und dem Erfolg des Auktionsgiganten gezweifelt hat, wird auch gleich eines Besseren belehrt. So zeugt der Nachsatz „Wir brauchen das Geld nicht“ von einem gesunden Selbstbewusstsein und einer wirtschaftlichen Sicherheit.

It´s not worth it

Keine Ads bei ebay mobile

Kein Wunder – denn insgesamt war die boomende Mobilbranche ein wahrer Segen für eBay. So gab der Konzern im September bekannt, dass seine mobile App bereits 100 Millionen Mal heruntergeladen wurde, seit sie vor vier Jahren erstmals angeboten wurde. Eine beeindruckende Zahl, die gleichzeitig den aktiven Usern auf eBay im vergangenen Jahr entspricht. Auch die Zahlen sprechen für sich – so erwartet eBay , dass Transaktionen im Wert von über 10 Billionen US-Dollar via Mobiltelefon abgewickelt werden. Ein mobiler Highlight-Tag in Sachen eBay-Shopping konnte laut Allthingsdigital erst kürzlich, am 2. Dezember, verzeichnet werden.

Schätzungen, dass 10 Billionen $ via Mobile abgewickelt werden

 

Ein weiterer Abbrecher in Sachen Mobile Ads ist Facebook. Das große soziale Netzwerk hat aktuell seine ersten mobilen Versuche für Anzeigen in Apps externer Partner auf Eis gelegt. Stattdessen will es seine eigenen mobilen Anzeigen innerhalb der Facebook-App optimieren. Es besteht also Einigkeit darin, dass die Performance und die Ausgestaltung mobiler Anzeigen noch stark verbessert werden müssen, um die Nutzer auf positive Weise zu erreichen. Es gibt also viel zu tun für 2013…

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