Social Media Marketing

3 essenzielle Tipps für erfolgreiche Instagram Hashtag Contests

Gewinnspiele auf Instagram erfreuen sich anhaltender Beliebtheit. Wir geben entscheidende Tipps, damit du auch als Veranstalter als Sieger vom Platz gehst.

© william87 - Fotolia.com

Bei einem „Instagram Hashtag Contest“ geht es um einen Fotowettbewerb auf Facebooks Tochter-Netzwerk, dessen zentrale Voraussetzung die Erwähnung eines gebrandeten Hashtags ist. Beide Seiten gewinnen gewöhnlich bei solchen Aktionen. Unternehmen pflegen im besten Falle ihr kundennahes Image und vergrößern ihre Reichweite, während den Usern attraktive Preise und Aufmerksamkeit winken. Dabei gelten freilich ganz eigene Regeln. Claire Grayston hat sich auf NewsCred mit ihnen auseinandergesetzt.

Wir haben für euch ihre Empfehlungen aufbereitet und verdichtet. Es versteht sich von selbst, dass Wettbewerbe auf Instagram noch viele weitere Aspekte beinhalten. Hier soll es jedoch ausschließlich um den Kern solcher Aktionen gehen. Gleichzeitig verdeutlicht etwa ein effektives Hashtag wie unter einem Brennglas viele richtige Entscheidungen im Vorfeld.

1. Behalte immer das Branding im Auge

Obwohl es genau betrachtet beim ersten konkreten Beispiel nicht um ein Gewinnspiel geht, kommt man um Pepsi auf Instagram nicht herum. Das generelle Hashtag, um vom Unternehmen wahrgenommen zu werden und vielleicht ein Regram zu erhaschen, lautet wie folgt: Pepsigram. Was ist nun daran so besonders?

pepsigram

Die Neuschöpfung bewegt sich eng genug am „Original“ Instagram, um zu suggerieren, dass Pepsi-Dosen quasi wie gemacht zu sein scheinen, um hier präsentiert zu werden. Zwei kurze Silben, „-gram“ dazu, fertig. Daneben wird so auch ein eigenes Genre etabliert, eben Fotos, die zeigen sollen, wie sehr der Genuss des Getränks für Lebensfreude steht. Dies für Produkte beziehungsweise Unternehmen anhand eines Hashtags zu vermitteln, ist auch eines der Hauptziele von Brand-Gewinnspielen auf Instagram.

Natürlich ist dies ein Glücksfall, bei dem einige Faktoren ins Spiel kommen. Der Name der Marke muss natürlich nicht zwangsläufig genannt werden. Wer nämlich zufällig auf das Hashtag eines Gewinnspiels stößt, wird ohnehin bald mit dem Unternehmen konfrontiert, das dahinter steckt. Auch bei einem Hashtag ohne direkten Bezug zum Urheber muss jedoch immer das Corporate Image ausschlaggebend sein. Letztlich ist immer der Einzelfall entscheidend. Von einem Wortspiel, dem man verzweifelt die anvisierte Originalität ansieht, ist ebenso abzuraten wie vom vermeintlich werbefreien Spruch, der substanzlos bleibt.

2. Sprich die Sprache deiner Zielgruppe

Damit ist auch ein weiterer essentieller Punkt berührt. Gewinnspiele sind nur dann wirklich erfolgreich, wenn du genau weißt, wie deine Zielgruppe tickt. „Sprache“ bezieht sich hier sowohl auf die Wahl des Hashtags als auf den visuellen Stil der gewünschten Fotos. Schauen wir uns doch einmal diesen Wettbewerb des US-amerikanischen „Shape Magazine“ an:

instagram

Also geht es schlicht und einfach darum, ein persönliches Fitness-Foto mit dem Spruch „#caughtbeinghealthy“ zu taggen. Diese Konstellation ist sehr aufschlussreich. Man kann davon ausgehen, dass die Leserinnen des Magazins allesamt recht junge, fitness- und körperbewusste junge Frauen sind. Ihnen dürfte es also durchaus gefallen, sich gegenüber anderen Zugehörigen dieser Gruppe mit einem schicken Foto als zugehörig zu präsentieren (und natürlich etwas Passendes zu gewinnen).

Gleichzeitig ist das Hashtag – wie das von uns gewählte Foto beweist – so allgemein gehalten, dass nicht nur gestählte Körper, sondern auch einfach ein gesundes Mahl bestens passt. Der jungen Zielgruppe entsprechend, wurde zudem mit dem Hashtag, das übersetzt so viel wie „Dabei erwischt, gesund zu sein/leben“ bedeutet, ein Spruch gewählt, der deutlich Ironie signalisiert. Denn es ist ja keine Schande, im fitten Zustand erwischt zu werden, ganz im Gegenteil.

Dies dürfte sich darauf beziehen, dass nicht jeder Freund oder Ehepartner Verständnis für alle Meinungen seiner Partnerin hat, gerade im Bezug auf Ernährungsfragen. So signalisiert man den Leserinnen eben auch, dass man ihren Humor versteht und gleichzeitig ihre Sorgen und Nöte. „Caught“ bezieht sich zudem vermutlich auch auf das mitunter überraschende Element eines Schnappschusses und bezieht also auch das Medium mit ein. All das verdichtet sich in diesem einen Hashtag.

3. Setze auf zusätzliche Gimmicks

Es dürfte klar sein, dass soziale Netzwerke ganz von der Interaktion leben. Dennoch lässt sich dieser Faktor zusätzlich steigern. Das Shape Magazine beispielsweise rief an anderer Stelle dazu auf, auch Freunde in Fotos einzubeziehen oder ihre Instagram-Kreationen zu taggen, wenn es passt. Hier ist natürlich Vorsicht gefragt, doch grundsätzlich ist der Ansatz interessant: Da die Freunde der Teilnehmer höchstwahrscheinlich ähnliche Interessen haben, kommen sie auch als potentielle Follower, wenn nicht sogar Kunden, in Betracht.

Neben der Angabe des Hashtags gibt es eine weitere Möglichkeit, den User Generated Content zu branden.  Bei einem Contest von High Society Freeride mussten die Teilnehmer ihre Fotos ebenfalls mit dem entsprechenden Profilnamen taggen. Nicht nur aus Gründen der Aufmerksamkeit für die Marke ist dies eine interessante Möglichkeit, sondern auch in technischer Hinsicht. So war es daher nämlich möglich, alle Bilder in einer eigenen Sektion auf dem Unternehmensprofil zu präsentieren.

ski-instagram

Eine kurze Anmerkung am Rande: Obwohl Claire Grayston diesen „Trick“ lobt, ist die Pflicht bei einem Instagram Contest, Follower des jeweiligen Profils zu sein, mit Vorsicht zu bewerten. Natürlich kannst du so relativ schnell deine Fanbase vergrößern. Es stellt sich jedoch die Frage, ob dies dann jene loyalen Follower sind, die du dringend benötigst. Wäre es nicht besser, dir genau diese durch ein zielgenaues Hashtag-Gewinnspiel gewogen zu machen? Übrigens werden diverse Erinnerungen an das Fangating auf Facebook wach…

Quelle: NewsCred 

Über Jonas Reinartz

Jonas Reinartz

Jonas Reinartz ist als Trainee bei der Agentur Park7 als Trainee im Bereich Redaktion / Content Marketing tätig. Seit seinem Studium schreibt er für verschiedene Onlineportale.

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