Vorstellungsgespräch: 3 mögliche Gesprächsvarianten, auf die du dich vorbereiten solltest

Das bekannte Frage-Antwort-Spiel, ein lockeres Gespräch oder psychologische Tricks? Das Vorstellungsgespräch kann nach verschiedenen Mustern verlaufen.

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Deine Bewerbungsunterlagen haben überzeugt: Du bist zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen und kommst für das Unternehmen theoretisch als zukünftiger Mitarbeiter in Frage. Jetzt geht es darum, den positiven Eindruck zu bekräftigen. Das britische Online-Magazin Telegraph hat drei typische Gesprächsverläufe beim Job Interview untersucht. Wir zeigen dir, was auf dich zukommen könnte.

Variante 1: Das kompetenzbasierte Gespräch

Diese Form von Vorstellungsgespräch ist die häufigste – und kann für dich bei guter Vorbereitung sehr gut verlaufen. Du wirst von einem Mitarbeiter quasi interviewt und gebeten, von deinen Berufserfahrungen, deinen Stärken und Schwächen zu erzählen und zu begründen, weshalb gerade du der oder die Richtige für diesen Job bist. All diese, nicht wirklich herausfordernden Antworten solltest du aus dem Effeff kennen. Hier gilt es aber, dich von der womöglich großen Masse an Bewerbern hervorzuheben, die eins zu eins dieselben Fragen beantworten werden. Sei witzig, sympathisch, überzeugend – und versuch, den Personaler für dich zu begeistern. Wenn möglich, bau eine Verbindung auf; zum Beispiel über ein gemeinsames Interesse oder die Position im Unternehmen.

Variante 2: Das Gespräch

Überraschend oft gestaltet sich heutzutage ein Vorstellungsgespräch als Unterhaltung. Meist will die Leitungsebene, zum Beispiel in Start-Ups oder kleineren Unternehmen, dadurch direkt auf der persönlichen Ebene beginnen – und in der Tat DICH in Person kennenlernen. Hier geht es weniger um deine Kompetenzen als um deine Persönlichkeit. Hier musst du als Mensch überzeugen und im „Small Talk“ mit zukünftigem Chef oder Mitarbeiter deutlich machen, dass du perfekt ins Team passt. Sei deshalb nicht zu zurückhaltend. Sprich über deine Wünsche und beruflichen Leidenschaften. Nur wenn du nach diesem Gespräch im Gedächtnis bleibst, hast du eine Chance auf den Job.

Variante 3: Das stärkenorientierte Gespräch

Dies ist das wahrlich härteste Vorstellungsgespräch, denn hier geht es um alles: deine Fähigkeiten, deine Persönlichkeit und deine Überzeugungskraft. Hinter dem neuen Konzept des stärkenorientiertes Gesprächs steckt eine langjährige Studie zur Verhaltenspsychologie. Es wurde also von Wissenschaftlern kreiert, um Unternehmen dabei zu helfen, den letztlich passendsten Bewerber zu finden. Bereite dich entsprechend bestens vor, studiere noch einmal deinen Lebenslauf haargenau und lies dich auf der Website des Unternehmens besonders detailliert ein. Sei vor allem aber auch überzeugt von deinen Fähigkeiten und deinem bisherigen Tun. Überzeugen deine Kompetenzen und sieht der Interviewer noch, dass die Mitarbeit im Unternehmen dein absoluter Traum ist, hast du gute Karten.

Quelle: Telegraph

Über Wiebke Plasse

Wiebke Plasse

Wiebke Plasse ist studierte Journalistin und arbeitet heute hauptberuflich für einen gemeinnützigen Tierschutzverein im Fundraising und Online-Marketing. Nebenberuflich schreibt sie als freie Autorin für Online-Magazine, Zeitungen und Blogs und interessiert sich neben entwicklungspolitischen Themen wie Tier- und Umweltschutz oder Humanhilfe auch sehr für digitale Trends. Für OnlineMarketing.de schreibt sie im Bereich Jobs und Karriere.

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