„Wir suchen Marketing-Experten, konzeptstarke Querdenker, kreative Zahlentüftler und Entwickler mit Erfindergeist“ – Jette Klatt, HR Manager eprofessional

Jette Klatt, HR Manager bei eprofessional, gibt spannende Einblicke in eine große Digital Marketing Agentur und ihr Bewerbungsverfahren.

Ihr habt euch schon immer gefragt, wie Firmen ihre Bewerbungsprozesse meistern? Auf was wird besonders geachtet und welches sind absolute No-Gos? Wir haben mit Jette Klatt, HR Manager bei eprofessional, gesprochen, um genau das für euch herauszufinden. Viel Spaß beim Lesen!

Interview mit Jette Klatt, HR Manager eprofessional. The Performance Agency.

OnlineMarketing.de: Stell dich und eprofessional bitte kurz vor.

Jette Klatt: Ich bin seit September HR Manager bei eprofessional, also noch ganz frisch. In meinem Bereich liegen vor allem die Rekrutierung und das gesamte Personalmanagement.

eprofessional ist eine der erfahrensten Digitalen Marketing Agenturen in Deutschland. Schon seit 1999 realisieren wir Online-Marketing-Ziele für viele große und bekannte Marken und Portale, wie z. B. Vodafone, dm und mytaxi. Unsere Leistungen sind performance-orientiert und sehr stark technologie-getrieben.

Wir sind eine 100-prozentige Tochter der ZANOX AG und gehören damit zur Axel Springer Gruppe. Unser Büro liegt in der Hamburger Hafencity. Hier arbeiten über 100 Kolleginnen und Kollegen.

beitrag-I

Welche Rekrutierungskanäle nutzt ihr bei eprofessional?

Das meiste passiert natürlich online. Wir schreiben alle Stellen auf unserer Website aus, nutzen aber auch die gängigen Plattformen wie Xing und Stepstone oder branchenspezifische Plattformen wie eure (onlinemarketing.de). Man trifft uns aber auch auf Recruiting Events oder bei Orientierungsveranstaltungen an Hochschulen.

Zudem wird das Thema active sourcing immer wichtiger. Das heißt, wir sprechen Bewerber aktiv an, sei es online oder auf Veranstaltungen. Und natürlich darf man die internen Netzwerke nicht vergessen – Freunde oder Bekannten von Kollegen sind einer der wichtigsten Rekrutierungskanäle.

Was sind typische Fehler bei einer Bewerbung?

Der fatalste Fehler in meinen Augen ist, die Bewerbung zu sehr „auszuschmücken“. Natürlich geht es darum, dass man sich bestmöglich selbst verkauft. Allerdings sollte man doch so nah wie möglich an der Wahrheit bleiben oder sich zumindest nicht erwischen lassen.

Ein weitere typischer Fehler ist ein zu kurzer Lebenslauf. Viele denken immer noch, dass ein Lebenslauf nicht länger als ein bis zwei Seiten sein darf, aber das ist nicht mehr so. Ich will im CV erfahren, was die Bewerber in der letzten Zeit wirklich gemacht haben, d.h. welche konkreten Aufgaben sie hatten, was sie können.

Wie sieht ein typischer Bewerbungsprozess bei euch aus?

Sobald die Bewerbung bei uns eingeht, schicken wir eine Eingangsbestätigung. Dann schauen wir uns jede Bewerbung individuell an, machen eine Vorauswahl und führen dann erst einmal kurze Telefoninterviews. Die Infos aus diesen Gesprächen und die Bewerbungsunterlagen gehen danach an den Fachbereich. Dann folgt in der Regel ein erstes persönliches Kennenlernen und danach ein zweites Gespräch. Dafür bekommen die Bewerber vorab einen kleinen Case, angelehnt an das Daily Business der entsprechenden Abteilung, den sie bearbeiten sollen. Dies hilft uns, die Person noch besser einzuschätzen. Außerdem bekommen unsere Bewerber darüber auch einen Eindruck von der täglichen Arbeit hier bei uns und sie können schauen, ob dies wirklich etwas für sie ist.

beitrag-II

Verrate mir ein Geheimnis: Wie kann dich ein potentieller Bewerber besonders beeindrucken?

Das ist eigentlich ganz einfach – „brenne für dein Thema“. Ich benötige keine kreative Bewerbung oder ausgeklügelten Anschreiben. Wenn ich mit jemandem am Telefon spreche oder auch im persönlichen Gespräch bin, beeindruckt mich immer am meisten, wenn mein Gegenüber euphorisch ist, wenn ich merke, dass er/sie den Job wirklich will, wenn er/sie mich mitreißt und wirklich „Bock“ auf Online Marketing hat.

Gab es einmal einen Moment in einem Bewerbungsgespräch, der dich sprachlos gemacht hat?

Oh ja, leider! Aber nicht der Bewerber war schuld, sondern ein Unternehmensvertreter. Ich habe früher bei einem Personaldienstleister gearbeitet und habe viele Vorstellungsgespräche in den unterschiedlichsten Firmen begleitet. Während eines dieser Gespräche eröffnete der Vertreter des Fachbereichs die Runde damit, dass er den Bewerber ja schon kenne. Er sei sich aber nicht ganz sicher gewesen und hätte nur mal schauen wollen, wer da kommt. Da es sich nun wirklich um den ihm Bekannten handle, wolle er das Gespräch an dieser Stelle auch gleich abbrechen.

Glücklicherweise gehört so was zu den absoluten Ausnahmen. Denn auch wir als Unternehmen haben gelernt, dass nicht nur die Bewerber sich bei uns bewerben, sondern wir uns auch bei ihnen.

Was macht eprofessional aus und warum sollte man bei euch anfangen zu arbeiten?

Bei uns gibt es alles, was man braucht, um in einem sehr dynamischen Umfeld erfolgreich zu sein und dabei auch noch Spaß zu haben – Teamgeist, flache Hierarchien, schnelle Entscheidungen, kluge Köpfe, viel Platz für eigene Ideen und jede Menge Gründe zum Feiern J

Außerdem haben wir viele Vorteile durch unseren starken Familienhintergrund, mit unserer „Mutter“  ZANOX und unserer „Oma“ Axel Springer. Arbeiten bei epro macht einfach Spaß!

Vielen Dank für das Interview!

In der OnlineMarketing.de Jobbörse gibt es momentan eine offene Stelle bei eprofessional:

Zur Jobanzeige: (Senior) Account Manager Online Marketing (m/w)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.