Eindruck hinterlassen – Fünf Regeln für den perfekten Händedruck

Das erste Aufeinandertreffen und die alte Frage: High-Five? Umarmung? Kniefall? Am besten wirkt ein solider Händedruck und so sieht der aus.

© Flickr / Justin Meissen, CC BY-SA 2.0

Ein altes Sprichwort besagt: “Ein Händedruck sagt mehr als tausend Worte!” – er ist definitiv der erste tatsächliche Eindruck, den du deinem Gegenüber vermittelst. Um den nicht zu vermasseln, halte dich an die folgenden Regeln, die wir in Anlehnung an die Ausführungen von Autorin und Businesscoach Olivia Fox Cabane verfasst haben:

1. Sei bereit!

In westlichen Ländern reicht man sich üblicherweise zur Begrüßung die Hand. Ob diese Sitte tatsächlich auf das gegenseitige Zeigen der leeren Waffenhand zurückzuführen ist, sei dahingestellt – wichtig ist bloß, dass deine Hand leer ist. Achte also darauf, deine Unterlagen oder ähnliches in der linken Hand mit dir zu führen, um jeder Zeit anderen die Hand geben zu können.

2. Haltung annehmen!

Zeige deinem Gegenüber bei der Begrüßung, dass sie oder er deine volle Aufmerksamkeit hat. Solltest du liegen oder sitzen, stehst du auf, bevor du die Hand reichst. Solltest du stehen, nimm die Hände aus den Hosentaschen, da dies Offenheit suggeriert und weniger verwegen wirkt. Voller Augenkontakt und ein sanftes Lächeln vermitteln zudem Präsenz und Menschlichkeit.

3. Neutrale Handhabe!

Die Haltung deiner Hand sollte senkrecht zum Boden sein, da du auf diese Weise weder Dominanz (Griff von Oben) noch Unterwürfigkeit (Griff von Unten) sondern Neutralität ausstrahlst.

Aus dieser Haltung heraus reichst du deinem Partner nun diagonal die Hand, wobei diese flach und nicht gekrümmt und der Daumen abgespreizt zu sein hat. Versuche die Hand deines Gegenübers zu umfassen und schließe deine eigene, Finger für Finger. Bei vollem Kontakt schließt du mit dem Daumen ab und übst in etwa soviel Druck wie dein Gegenüber aus. Achte darauf, dass du die Knöchel des oder der Anderen nicht zerquetschst. Das andere Extrem – ein lebloses Handreichen ohne eigenen Krafteinsatz – ist ebenso Tabu. Das Schütteln erfolgt zwei bis drei Mal, bevor der Händedruck gelöst wird.

4. Übe!

Wie bei den meisten Dingen im Leben macht auch hier Übung den Meister. Übe mit der Familie oder Freunden, Hauptsache es ist jemand, der dir ein ehrliches Feedback gibt.

5. Informiere dich!

Es gilt zu beachten, dass das Händeschütteln ein eher westliches Begrüßungsritual ist. Beispielsweise zeugt ein fester Händedruck hierzulande von Kraft und Durchsetzungsvermögen, während er in asiatischen Ländern als grob und unhöflich gilt. Informiere dich daher, sofern möglich, über die im jeweiligen kulturellen Rahmen angebrachte Form der Begrüßung.

Das Händeschütteln hast du überstanden. Auf welche Dinge du im Anschluss achten solltest, erfährst in weiteren Artikeln unseres Job- und Karrierebereichs.

Quelle: The Daily Muse

Über Jan-Christian Böhm

Jan-Christian Böhm

Jan-Christian hat Soziologie und Politikwissenschaft in Kiel studiert. Er hat sich selbstständig gemacht und schreibt nebenbei für OnlineMarketing.de im Themenbereich Jobs & Karriere.

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