12 Gedanken zu „Die 5-Stunden-Regel: Wie uns das tägliche Lesen zum Erfolg führt

  1. Lion Rock

    Der Artikel ist durchdacht und insprierend, vielen Dank dafür!
    Dass es hier nicht um die banale Erkenntnis geht, dass man durch Lesen etwas lernen kann, dürfte jedem schnell klar werden. Der Fokus liegt woanders: Nicht sich irgendein Faktenwissen aneignen, sondern sich selbst verstehen lernen und an sich arbeiten. Das ist etwas völlig anderes als ein Sachbuch oder einen Roman zu lesen. Hier geht es um harte Arbeit, nämlich auf Basis von Erkenntnissen anderer sich zu überlegen, wie uns das selbst weiterbringen könnte. Und das tut es nur, wenn wir diese Erkenntnisse nicht nur passiv aufnehmen, sondern aktiv darüber nachdenken und basierend darauf an uns arbeiten. Und meines Erachtens gibt es diese Hinweise in unserer Gesellschaft bei weitem noch nicht genug. Die Beispiele der wenigen und nicht aus Europa stammenden, erfolgreichen Geschäftsleute zeigen, dass die meisten hierzulande noch sehr viel Luft nach oben haben…

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  2. Jojo

    Immer diese schreckliche Selbstoptimierung. Ist das der neue Wahn/Trend/whatever aus den USA, den jetzt jeder mitmachen muss? Etwa so, wie der Superfood-Wahn etc.?
    Die Zwanghafte Dauerselbstoptimierung führt bei 95% der Leute sicherlich eher dazu, dass das Leben nur noch aus Stress, Leistungsdruck und pseudo-Erfolgswahn besteht, was im Endeffekt zu noch schneller zunehmenden Zahlen an Depressionen führt (und damit die gesamte Selbstoptimierung zu einer Selbstdestruktion macht).
    Wieso nicht einfach das Leben genießen? Dann hat man doch erst recht geistigen Spielraum, um in toughen Situationen mit Stress und Leistungsdruck umzugehen.

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    1. Lion Rock

      Der Begriff „Selbstoptimierung“ trifft m.E. nicht gut, um was er der Autorin geht. Es geht darum, überhaupt irgendwie an sich zu arbeiten, das kann eben auch sein, sich weniger auf Hochleistung zu trimmen, sondern z.B. entspannter zu werden. Oder mehr zu tun, was einem selbst nützt und nicht so sehr anderen. Je nachdem, zu welchem Extrem man gerade neigt, kann das Arbeiten an sich selbst darin bestehen, dieses Extrem zu reduzieren.
      Und das „Zwanghafte Dauer-“ voranzustellen, ist nichts weiter als ein rhetorisches Foulspiel. Damit kann man jeden positiven Begriff ins Negative ziehen, ohne auch nur ein einziges Argument gebracht zu haben. Beispiel: Das Leben genießen ist sicherlich toll, aber dieses zwanghafte Dauer-Leben-genießen ist bestimmt irgendein Wahn aus den USA, den jetzt jeder mitmachen muss.

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    2. Tina BauerTina Bauer

      Liebe/r Jojo,

      das kann ja zum Glück jeder selber halten, wie er mag. :)

      Besten Gruß
      Tina

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  3. Jemand der Kommentare lesen kann

    Come on dude, so n krasses Kommentar, die Authorin ist noch frisch im Metier

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  4. Anke

    Ein schöner Artikel. Kompliment. 5 Stunden in der Woche sind einfach zu schaffen.
    Das funktioniert tatsächlich und macht Spaß. Ohne besonders großen Aufwand bringt den Erfolg die Zeit. Das ist doch schön und gut zu wissen. Besonders toll ist es, dass dieses Konzept auch für Faulpelze
    geeignet ist. Man muss einfach nur diese Regel befolgen und lange dabei bleiben, dann stell sich automatisch der Lernerfolg ein. Probiert es!

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  5. zufriedener Leser

    An die Kritiker:

    – Eine gute Strategie muss nicht kompliziert sein, um zu funktionieren
    – Es gibt verschiedene Strategien, mit denen man erfolgreich sein kann – diese hier ist nur eine davon
    – Die Technik macht sicher nicht jedem Spaß und ist daher wahrscheinlich auch nicht für jeden etwas – wahrscheinlich ist es eher etwas für introvertierte Menschen mit einem hohen Maß an Selbstdisziplin

    Ich fand es jedenfalls eine interessante Anregung und danke für den Artikel.

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  6. Drik

    Benjamin Franklin war Freimaurer. Nicht, dass hieran etwas schlimm wäre.

    Dies noch irgendwie zu erklären, ohne den Faden des Artikels zu verlieren hätte zu weit geführt; Klippe schön umschifft :)

    Auch wenn das Thema tatsächlich bekannt ist und in dieser oder ähnlicher Form immer wieder einmal auftaucht: Schön geschriebener Artikel, nicht langweilig, nicht trocken und die 5-Stunden-Regel war mir bisher unbekannt, werde künftig mal drauf achten.

    Grüße

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  7. Tobi

    Etwas zu wissen und etwas bewusst zu wissen, sodass man dies auch verwendet, sind zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe. Das die Idee nicht neu ist, hat die Autorin geschrieben! aber sie hat es geschafft, zumindest bei mir, es wieder bewusst werden zu lassen und eine Mutivation zu erschaffen, auf der Grundlage der sicher sorgfälltig gewählten Erklärungen sowie Beispiele, mich wieder häufiger mit mir und dem Bewussten Weiterbilden zu beschäftigen.

    Manchmal braucht der Mensch halt ein kleinen Impuls – Erinnerung um gewisse gut Dinge zu machen und da ist so ein Artickel genau richtig….

    Zudem sollte man generell nach der Maxime leben, hat man nix gutes zu sagen, sollte man lieber nix sagen!

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  8. Jemand, der lesen kann!

    Der Zufall hat mich über diesen Artikel stolpern lassen. Und ich bin fasziniert: Die Erkenntnis daraus, „Lesen macht schlau“, ist wahrscheinlich so alt wie das geschriebene Wort selbst und jeder Grundschüler dürfte im Laufe seiner Karriere schon einmal darüber gestolpert sein. Dennoch gelingt es der Autorin, die elementarste Kulturtechnik, die der Mensch kennt, als großes Erfolgsgeheimnis der Reichen und Mächtigen darzustellen. Dazu ein, zwei Statisitiken zur Mediennutzung und Freizeitgestaltung der Deutschen herbeizitiert, um den Aussagewert des Artikels ein bisschen weniger armselig erscheinen zu lassen. – Fertig ist ein weiteres journalistisches Endprodukt ohne einen wirklichen, informativen Inhalt.
    Ich fühle mich nach dem Lesen dieses Artikels jedenfalls nicht „improved“. Ich habe davon jetzt Kopfschmerzen.

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    1. Dieter

      Wieso so einen polemischen Kommentar zu einem gut geschriebenen Artikel verfassen, der weitaus weniger aussagt, wie der Artikel selber, der gut gemeint und vor allen Dingen gut geschrieben ist…?

      Dass Lesen bildet ist tatsächlich nichts Neues ;-)

      Aber wie man das tägliche Lesen in einen Tagesablauf voller Streß, Erwartungen und Verpflichtungen integrieren kann, darum geht es doch!
      Und dass Lesen auch heute noch elementar wichtig ist, auch das gilt es hervorzuheben!

      Wenn man sich anschaut, wieviele und was Schüler heute noch neben der Pflichtlektüre in der Schule lesen, und wo das Ganze hinführen wird, dann ist es allemal wichtig, auf die lebenslange (Fort-)bildung auch im Erwachsenenalter hinzuweisen!

      Deshalb: von mir gibt es für diesen guten Artikel alle Daumen hoch!!!

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    2. Michelle

      Das erinnert mich wirklich sehr an meine Schulzeit und Hausaufgaben machen:

      Aufgabe lesen und verarbeiten, refektieren wie man den Text verstanden hat und die Auswertung/ Experiment folgt dann am nächsten Tag in der Klasse. Gelernt habe ich damal auf jeden Fall etwas ;-)

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