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Klimaschutz: Google und Facebook wollen klimaneutral werden

Klimaschutz: Google und Facebook wollen klimaneutral werden

Nadine von Piechowski | 15.09.20

Die Tech-Riesen rücken den Klimaschutz weiter in den Fokus. Während Google künftig komplett auf erneuerbare Energien umsteigen will, plant Facebook, bis Ende des Jahres CO2-neutral zu werden und richtet ein Klima-Informationszentrum ein.

Um den verheerenden Auswirkungen der Klimakatastrophe entgegenzuwirken, müssen vor allen Dingen große Unternehmen etwas an ihren Strukturen ändern. Das haben auch die Tech-Riesen Facebook und Google erkannt und verkündeten jeweils auf ihren Unternehmensblogs, dem Klimaschutz bis 2030 eine größere Rolle in der Business-Planung einzuräumen. Google CEO Sundar Pichai eröffnete das schriftliche Statement zum Thema mit den Worten:

Vor einigen Jahren wurde meine Heimatstadt Chennai von einer Überschwemmung heimgesucht. Als ich die Bilder der überfluteten Stadt sah, die so viele Jahre meines Lebens unter extremer Trockenheit gelitten hatte, waren die Auswirkungen des Klimawandels für mich auf einmal unmittelbar spürbar.

Google möchte laut Pichai einen Beitrag leisten, um die gravierenden klimatischen Veränderungen und die damit einhergehenden Bedrohungen für die Menschheit noch rechtzeitig abzuwenden. Hierfür hat Google bereits einige Maßnahmen umgesetzt. Der Google CEO schreibt:

Seit Google vor zwei Jahrzehnten von Larry und Sergey gegründet wurde, ist Nachhaltigkeit einer unserer zentralen Werte. Wir waren das erste große Unternehmen, das 2007 CO2-neutral wurde. Wir waren das erste Großunternehmen, das seit 2017 seinen Strombedarf vollständig mit erneuerbaren Energien ausgleicht. Wir betreiben die sauberste und energieeffizienteste globale Cloud der Branche und sind der weltweit größte Abnehmer für erneuerbare Energie.

Der Konzern habe es in diesem Jahr geschafft, alle CO2-Emissionen, die zwischen 1998 und 2007 angefallen sind, auszugleichen. Bis 2030 möchte der Suchmaschinenriese nun den kompletten Energiebedarf mit erneuerbaren Energiequellen abdecken.

Facebook will CO2-Ausstoß verringern und User über Klimaschutz informieren 

Auch Facebook hat sich dem Kampf gegen die Klimakatastrophe verschrieben. Ebenfalls bis zum Jahr 2030 will der Social-Media-Riese die gesamte Wertschöpfungskette klimaneutral gestalten. Das heißt, dass künftig beispielsweise bei Zulieferern, Arbeitswegen der Mitarbeiter oder Dienstreisen der Klimaschutz eine entscheidende Rolle spielen soll. Hierbei setzt Facebook ebenfalls auf erneuerbare Energiequellen. Auch Einsparungen sollen vorgenommen werden. Bis Ende des Jahres will der Social-Media-Konzern bereits CO2-neutral sein. Um auch die User über die klimatischen Veränderungen aufzuklären und ihnen verlässliche Informationen zu liefern, richtet Facebook künftig ein Klima-Infomationszentrum zunächst für Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA ein. Ähnlich der Informationsseite zu Covid-19, die die Social-Media-Plattform bereits launchte. Hier bekommen Nutzende Zugang zu Inhalten, Erkenntnissen und Studien zum Thema Klima von führenden Forschungsreinrichtungen. Facebook schreibt auf dem Unternehmensblog:

Wir hoffen, dass diese Maßnahmen zeigen, dass Facebook entschlossen ist, einen Teil zur Bekämpfung der Klimakrise beizutragen, indem wir konkrete Initiativen aus unserer Gemeinschaft fördern und Menschen zu weiteren Handlungen inspirieren.

Welche Maßnahmen Facebook konkret für den Klimaschutz umsetzten möchte, kann im Facebook Newsroom nachgelesen werden. Bleibt zu hoffen, dass andere große Tech-Unternehmen dem Beispiel Facebooks und Googles folgen werden.

Google verkündet Klimaschutzziele bis 2030

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