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Pinterest veröffentlicht spannende neue Features und knackt nebenbei die 30-Milliarden-Pins-Marke

Mit Guided Search können Pinterest-Nutzer jetzt mobil auf Erkundungstour gehen – dabei helfen 30 Milliarden Pins und neue Kategorien.

© alexmak - Fotolia.com

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Pinterest stellt Nutzern nun das neue Feature „Guided Search“ zur Verfügung. Das Update war  bereits angekündigt (wir berichteten) und soll den Usern dabei helfen, ihre Interessen besser zu erkunden, als mithilfe einer traditionellen Suchmaschine. Das soziale Netzwerk hat ebenfalls gerade verlauten lassen, dass seit Launch 30 Milliarden Bilder gepinnt wurden.

Seine eigenen Interessen erkunden mit neuen Kategorien

Mit Guided Search lädt Pinterest dazu ein, auf Erkundungstour durch die eigene Interessenlandschaft zu gehen. Die Eingabe eines Suchbegriffs bringt beliebte Kategorien zum Vorschein, die treffender (und vor allem visueller) gewünschte Informationen zum Suchenden bringen sollen als klassische Suchmaschinen. Dabei muss der Nutzer laut Pinterest noch nicht einmal selbst wissen, wonach er eigentlich sucht. Das erkennt der Logarithmus – oder auch die breite Masse, denn die angezeigten Kategorien richten sich nach aktuellen Trends der anderen Mitglieder.

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Bei der Suche tauchen nun Vorschläge in Form von verwandten Themen und Unterbegriffen auf, die einem helfen, sich immer weiter zu konkretisieren. Möchte jemand beispielsweise einen neuen Haarschnitt ausprobieren, bekommt er oder sie Anregungen mittels „Frisur“- „Rothaarig“ – „Locken“ – „gestuft“. 750 Millionen Pinnwände versprechen eine adäquate Auswahl. Zusätzlich sind die Nutzer nun in der Lage, eigene Kategorien zu kreieren. Die 32 ursprünglichen Themenfelder schränkten die neue Funktion zu sehr sein. Der Rollout erfolgt zunächst nur im englischsprachigen Raum auf der mobilen Variante. Die Features werden dann ausgeweitet auf den Desktop und bald für alle Sprachen verfügbar sein.

Milliarden von Pins

Der CEO von Pinterest Ben Silbermann verkündete letzte Nacht, dass mittlerweile insgesamt 30 Milliarden Bilder gepinnt wurden. Dies bedeutet einen Zuwachs von knapp 50 Prozent allein in den vergangenen sechs Monaten. 90 Prozent der Pins seien zudem verknüpft mit verwandten Posts. Dies bedeutet auch, dass das Netzwerk Informationen besser bereitstellen kann. TechCrunch zitiert Ben Silbermann wie folgt:

Boards themselves aren’t just containing images, they’re containing objects. When you see a movie on Pinterest, it’s likely to have the actor and the director.

Das selbsterklärte Ziel ist also nicht nur, eine große Online-Sammlung an Bildern zu erschaffen, sondern ähnlich einer Suchmaschine Informationen zu verknüpfen und zu vermitteln – vielleicht sogar besser? Auf jeden Fall auf eine andere Art und Weise, denn es geht der Plattform nicht unbedingt um die Beantwortung von konkreten Fragen, sondern darum, den Erkundungsdrang der Nutzer zu bedienen. Gerade mit Blick auf die stetig ansteigende Bedeutung von Social Networks für den Traffic von Websites könnte Pinterest mit dieser Idee weiter punkten.

Was denkt ihr über die Ambitionen der Bilderplattform? Wie schätzt ihr die Chancen ein, dass Pinterst zukünftig bedeutender für die Suche nach Informationen wird?

Quelle: TechCrunch & Pinterest

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