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Offizielle Twitter-Studie: Mehr Retweets durch Fotos

Twitter selbst veröffentlichte eine Studie, die untersuchte, welche Tweets besonders viele Retweets generieren – Fotos und Videos führend!

Image courtesy of SweetCrisis / FreeDigitalPhotos.net

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Mehr Retweets – die Twitter-Studie zusammengefasst

Ob Social Media Manager, Blogger oder einfach Hobby-Twitterer: Wer in sozialen Netzwerken aktiv ist, freut sich stets auch über Reaktionen auf seine Beiträge, sei es, weil man daran gemessen wird, es Geld bringt oder einfach nur erfreut. Nach zahlreichen Studien Dritter darüber, wie man auf Twitter die meisten Retweets generiert, hat sich Twitter diesem Thema nun selbst angenommen.

Wie stark also erhöht die Einbindung folgender Features die Retweet-Quoten?

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  • Fotos: 35 Prozent
  • Videos: 28 Prozent
  • Zitate: 19 Prozent
  • Zahlen: 17 Prozent
  • Hashtags: 16 Prozent

Von dieser noch sehr oberflächlichen Betrachtung aus geht die Studie darüber hinaus ein Level tiefer und beantwortet die Frage nach dem besten Retweet-Booster im Detail für Fernseh-Sender, Nachrichten, Musiker, Regierungen und Politiker sowie den Sport-Bereich.

Im Detail: Mehr Retweets für Politiker, Musiker & Co. !

Wer als Schauspieler arbeitet, sollte bei Twitter for allem auf Zitate setzen. Twitter schlägt in seinem Blog dazu vor, entweder ein Zitat direkt aus der Serie (oder dem Film) oder sogar von den Dreharbeiten zu posten. Dabei zeigen die Ergebnisse durch die recht hohen Boost-Werte zusätzlich, wie wichtig die Verwendung entsprechender zusätzlicher Features beziehungsweise im Umkehrschluss, wie irrelevant ein einfacher „nackter“ Tweet ist.

Retweet TV

Mehr Retweets für Schauspieler – Quelle: media.twitter.com

Wer dagegen im Bereich News tätig ist, generiert auf Twitter die meisten Retweets mit dem Posten von Fotos (27 Prozent) und Zitaten (25 Prozent). Ein derzeit gutes Beispiel für einen Newsreporter, der viel mit Fotos arbeitet, ist Dirk Emmerich, n-tv Reporter auf der Krim-Halbinsel.

Retweet News

Mehr Retweets für Nachrichten-Sender – Quelle: media.twitter.com

Insgesamt weniger relevant, aber noch immer mit deutlichen Auswirkungen, wird die Verwendung von Videos, Fotos & Co. für Musiker. Die geringere Effekte der Tweet-„Anreicherungen“ dürften vor allem auf die ohnehin schon hohe emotionale Bindung der Follower (mutmaßlich gleichzusetzen mit Fans) mit den Stars zurückzuführen sein, sodass der Effekt der Bereicherung eines Tweets etwa durch ein Foto relativ gesehen geringer ausfällt.

Glaubt man den Daten, sind Musiker mit Videos und Fotos am besten bedient.

Mehr Retweets für Musiker - Quelle: media.twitter.com

Mehr Retweets für Musiker – Quelle: media.twitter.com

Werfen wir noch einen kurzen Blick auf die Bereich Government & Politics und Sport. Politiker schneiden laut Twitter mit dem Posten von Fotos (62 Prozent!) und Hashtags (30 Prozent) am besten ab. Auffällig: Die Nutzung von Hashtags hat ansonsten eher geringere Auswirkungen auf die Retweet-Quoten.

Ähnlich sieht die Situation für Sportler aus. Hier wird der Effekt von Fotos auf die Retweet-Quoten mit 48 Prozent beziffert, der von Hashtags auf 37 Prozent.

Zusammengefasst: Fotos gehen immer

Also, worauf nun setzen bei Twitter? In nur wenigen Bereichen ist die Nutzung von Hashtags zur Steigerung der Retweets zu empfehlen, wobei Hashtags natürlich die eigene Reichweite dennoch erhöhen und auch Effekte von Hashtags auf das Favorisieren von Tweets oder die Follower-Zahlen von Accounts in der Studie nicht berücksichtigt wurden.

Ansonsten gilt: Wer ein Fotos postet, liegt meistens richtig.

Wie sind eure Erfahrungen bei der Generierung von Retweets? Fotos und Videos oder doch lieber Zahlen und Zitate?

Über Atilla Wohllebe

Atilla Wohllebe

Atilla Wohllebe berichtet für OnlineMarketing.de über aktuelle Entwicklungen der Branche mit Fokus auf Webanalyse, SEO und Datenschutz. Parallel zu seinem Studium zum Master of Science in E-Commerce an der FH Wedel ist er im Bereich E-Mail Marketing Consulting tätig.

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