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Mobile Optimierung wird zum Ranking-Faktor

Die Optimierung von Websites für Smartphones beeinflusst in Zukunft das Google Ranking. Hier 6 übliche Konfigurationsfehler – Gift für deine Platzierung.

Mobile Optimierung wird zum Ranking-Faktor

Der Grad der Optimierung von Websites für Smartphones soll in Zukunft das mobile Suchmaschinenranking beeinflussen, wie Google im Webmaster Blog ankündigte. In der Meldung sowie dieser Aufzählung werden kritische, vermeidbare Konfigurationsfehler wie mangelhafte Weiterleitungen und Fehler beim Aufruf einzelner URLs via Smartphone erwähnt, die sich bald negativ auf das Ranking auswirken:

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  1. Nicht abspielbare Videos: Die Voraussetzungen an das Gerät (Software, Lizenzen oder Geräteeigenschaften) müssen minimiert werden, damit Nutzer die vorhandenen Videos auf möglichst vielen verschiedenen Geräten konsumieren können. Inkompatible Formate machen das Abspielen auf bestimmten Geräten unmöglich und beeinflussen die Usability. Google empfiehlt hier HTML5-Standards und die Erstellung von Transkripten.
  2. Fehlerhafte Redirects: Wer für Desktop und Mobile unterschiedliche URLs bereitstellt, muss darauf achten, auch korrekt weiterzuleiten. Ein Beispiel für eine fehlerhafte Weiterleitung: faultyredirectHier leiten etwa drei unterschiedliche URLs zur Startseite des mobilen Angebots weiter. Die beiden rot markierten Weiterleitungen sollten zu ihren mobilen Pendants verweisen und nicht auf irrelevante Inhalte, um den Workflow des Nutzers nicht zu unterbrechen.
  3. Smartphone-spezifische Fehler: Der Aufruf mancher URLs führt bei Smartphones zu einem 404-Fehler, während die Seite auf Desktop-PCs korrekt dargestellt wird. Hier soll entweder auf die Desktop-Seite oder besser noch auf eine auf eine Smartphone-freundliche Seite geleitet werden, um Fehlermeldungen zu umgehen.
  4. App Install Interstitials: Die Vorschaltung eigener App Install Ad – Seiten führt in vielen Fällen zu Indexierungsfehlern. Google empfiehlt stattdessen Inline Banner.
  5. Irrelevante Kreuzverlinkung: Separat optimierte Websites für Desktop und Mobile bergen eine weitere Fehlerquelle: Links von der Desktop-Seite auf Mobile-URLs und umgekehrt.
  6. Aufrufgeschwindigkeit: Die Page Speed ist für den Mobile-Markt noch immer ein wichtiger Aspekt.

Die kommenden Änderungen bieten die Chance, sich früh von der eventuell langsamer reagierenden Konkurrenz abzuheben. Sehr empfehlenswert: Tim Wendorff von tisoomi hat für euch zusammengefasst, was eine mobile Website können muss.

 

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