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Facebook: Open Graph-Seiten bald ohne Like-Button

Facebook stellt den Like-Button für Open-Graph Seiten ein und empfiehlt den betroffenen Unternehmen, eine neue Facebook Seite zu erstellen.

Open-Graph ohne Like-Button

Open-Graph ohne Like-Button

Als Facebook vor einiger Zeit die Open Graph-Seiten eingeführt hat, war die Euphorie groß. Die anfängliche Freude scheint sich allerdings bereits kurz nach dem Start wieder gelegt zu haben, da das eigentlich ganz interessante Feature nur von wenigen Unternehmen genutzt wurde. Das scheint für Zuckerberg & Co. Anlass genug zu sein, die Open-Graph Seiten komplett abzuschaffen. Aktuell weist Facebook die Seitenbetreiber bzw. Administratoren im Newsfeed darauf hin und empfiehlt ihnen, eine neue Facebook Seite zu erstellen. Wer also möchte, kann noch ein letztes Status Update veröffentlichen und somit darauf aufmerksam machen, dass es die Seite bald nicht mehr gibt.

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Wer den Like-Button an den Open Graph von Facebook angeschlossen hatte, konnte bis dato den Personen – die den Like-Button angeklickt hatten – personalisierte News oder Updates im Newsfeed der Facebook Seite anzeigen bzw. zukommen lassen. Man konnte die User also stetig mit speziellen Informationen rund um das “gelikte” Produkt oder die Dienstleistung versorgen. Der Grundgedanke von Facebook war hierbei sicherlich, dass Facebook Fanpage Administratoren eine individuell auf die User abgestimmte Content-Strategie für jedes einzelne Produkt entwickeln zu können.

Ein gutes Beispiel dafür, dass es durchaus Facebook Seiten gibt, die von der Abschaffung des Like-Buttons in den Open-Graph Seiten nicht sonderlich begeistert sein werden, ist ESPN. Laut Futurebiz haben alle Sportler von ESPN einen eigenen Like-Button erhalten, sodass neueste Meldungen und Informationen auch wirklich nur an die Nutzer geschickt wurden, die bereits im Vorfeld den Like-Button angeklickt hatten. Dank der neuen Änderung, müsste ESPN nun eigentlich für jeden Sportler eine eigene Facebook Fanpage aufbauen bzw. anlegen. Da dies einen extrem hohen Aufwand bedeuten würde, werden sie – wie wahrscheinlich fast alle anderen betroffenen Unternehmen auch – wohl oder übel darauf verzichten und im Zweifelsfall nur noch auf die Hauptseite verweisen. Was anderes bleibt ihnen ja kaum noch übrig.

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