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Facebook Canvas – Das Date mit deiner Marke

Facebook Canvas als neue Form der Ads lassen den User in deine Markenwelt eintauchen. Es ist ein Date mit deiner Marke, bei der alles andere ausgeblendet ist. Ein Tète-à-Tète, bei dem es konversionsmäßig am Ende funkt?

© Flickr / Mike Norton, CC BY 2.0

© Flickr / Mike Norton, CC BY 2.0

Stell dir vor, dein User ist auf Facebook, klickt auf eine Anzeige und taucht auf einmal ganz und gar in deine Markenwelt. Keine Facebook-typischen Ablenkungen, nur das Date zwischen deiner Marke und dem User.

Flächenfüllende Landingpages, multimedial, mit faszinierenden Effekten und hohem Konversionspotenzial, das sind die Canvas von Facebook. Diese neue Werbeform, seit dem 26. Februar 2016 offiziell ausgerollt, stellt dir dieser Beitrag näher vor.

Für welche Werbeziele bei Facebook gibt es Canvas?

Facebook bietet für Unternehmen eine ganze Reihe an Werbemöglichkeiten. Diese beziehen sich auf deine Facebook-Präsenz selbst, auf deine Website oder auf Apps.

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Wichtig zu wissen ist: Mit Canvas bewirbst du im mobilen Nutzungskontext ausschließlich deine Website.

Screenshot eines Facebook Canvas

Nur du und deine Landing-Page, sonst nichts – Quelle: Facebook

Musst du bei Canvas immer Ads schalten?

Nein, mittlerweile gibt es für Unternehmensseiten die Möglichkeit, ein Canvas im Publisher zu erstellen oder bestehende Canvas im Beitrag zu pushen.

Damit schaffst du zusätzliche Werbekraft, besonders wenn User deine Fanpage häufig aufrufen.

Woraus besteht ein Canvas?

Diese Elemente stehen dir zur Verfügung:

  • Seitentitel im Header
  • Foto
  • Foto-Karussel
  • Video
  • Produkte
  • Text
  • Produkte aus dem Produkt-Feed von Facebook
  • Button
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Die Elemente des Facebook-Canvas, © Jon Loomer

Im Header bringst du dein Logo, danach ein Foto als Heroshot.

Alle Fotos, ob einzeln oder im Karussel, können mit URLs verlinkt werden.

Für alle Fotos gibt es drei Darstellungsmöglichkeiten:

  • Normal: Foto an die Bildschirmbreite deines Smartphones angepasst
  • Vollbild (Tap to Expand)
  • Schwenkbild (Tilt-to-Pan)

Sexy ist der Tilt-to-Pan-Effekt. Ist das Bild groß genug gewählt, kannst du durch Neigen des Endgerätes das Bild quasi durchgehen und durchforsten.

Videos dürfen eine Länge von maximal zwei Minuten haben. Der Establishing-Shot des Videos ist zugleich das Vorschaubild.

Der Textbereich ist auf 500 Wörter begrenzt. Bei Texten kannst du keine Zeilenbrüche oder Absätze definieren. Aber du kannst Textpassagen fettgedruckt darstellen.

Mittlerweile lassen sich mit Canvas eigene Produkte promoten. Dazu benötigst du im Business-Manager einen Produkt-Feed. Aus diesen Produkten wählst du für dein Canvas die geeigneten aus.

Der Button ist das ideale Konversions-Element. Er besteht aus 30 Zeichen und verlinkt zu einer URL. Du kannst ihn formatieren und im Canvas oder im Fußbereich platzieren.

Wichtig bei der Erstellung: Du musst dir sicher sein, dass dein Canvas perfekt ist, wenn du ihn publizierst. Nachträglich lässt er sich nicht mehr ändern.

Was ist wichtig bei der Erstellung?

Ein Canvas zu erstellen erfordert eine überragende Copy-Strategie.

  • Welches Ziel verfolgst du mit dem Canvas?
  • In welchem Nutzungskontext wird der User dein Canvas konsumieren?
  • Auf welche Landingpage deiner Website verlinkt der Canvas?
  • Welches USP soll dein Canvas transportieren?
  • Welche Benefits willst du auf dem Canvas darstellen?
  • Um welche große Botschaft, welche Story geht es?

Canvas bietet enorme Möglichkeiten, wie keine andere Ad von Facebook jemals zuvor. Nicht die Technik entscheidet, sondern die konzeptionelle Stärke.

Konzeption und Produktion der Canvas-Elemente brauchen Zeit, die du dir nehmen solltest. Den Canvas selbst baust du in ein paar Minuten zusammen.

Vielfältige Möglichkeiten

Vielfältige Möglichkeiten bei Facebook Canvas

Canvas Beispiele – Quelle: Facebook

Canvas beeindruckt deine User durch Multimedialität. Mit spannenden Fotos, suggestiven Texten und Videos mit Viralpotenzial kannst du deine Marke ordentlich pushen. Zumal deine User von den schnellen Ladezeiten begeistert sein werden.

Mit diesen Voraussetzungen kannst du Landingpages bauen und mobile Markenstories erzählen. Wie dein Produkt beispielsweise das Problem des Users löst, Anwendungsbeispiele, Produkt-Varianten und vieles mehr. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Wie sieht es in deinem Business aus? Denkst du über den Einsatz von Canvas nach oder hast du bereits Canvas Ads am Laufen? Schreib mir kurz deine Meinung und teile den Beitrag in deinen Netzwerken.

Quellen: Jon Loomer Digital, offizielle Canvas-Seite

Über Andreas Wieland

Andreas Wieland

Andreas J. Wieland ist Dipl.-Kaufmann und war 20 Jahre als Geschäftsführer eines Juweliers tätig. Mit dem Aufbau eines Online-Shops für Uhren infizierte er sich mit dem Online-Marketing-Bazillus. Als freiberuflicher Consultant berät er Juweliere und Dienstleister und unterstützt die Redaktion mit Beiträgen zu Online Marketing Themen.

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