Content

5 Wege deinen Content zu optimieren

Diese fünf Ratschläge helfen dir dabei, eine neue Perpektive auf deine Inhalte zu erhalten und so besseren Content zu entwickeln.

© Stauke - Fotolia.com

© Stauke - Fotolia.com

Oft gibt es in Teams feste Strukturen, nach denen Content-Ideen entwickelt und bewertet werden. Dieser Artikel stellt fünf konkrete Möglichkeiten vor, um geplante und auch bereits existierende Inhalte aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Dies kann helfen, den eigenen Themen-Mix zu optimieren und näher an der Zielgruppe auszurichten.

1. Sicher stellen, dass die Content Idee auch gut ist

In dem Buch „Made to Stick“ schlagen Chip und Dan Heath die folgenden Kriterien vor, um zu beurteilen, ob eine Content Idee vielversprechend ist:

Anzeige:

  • Einfach: Ist die Idee leicht verständlich? Das kann man gut testen, indem man versucht den Inhalt jemandem zu erklären, mit dem man bisher noch nicht darüber gesprochen hat.
  • Unerwartet: Die Content Idee sollte etwas Neuartiges enthalten. Sei es eine andere Sichtweise auf die Dinge, ein neues Design oder auch zum Beispiel ein besonderes interaktives Element.
  • Konkret: Du solltest klare Aussagen treffen und dich nicht mit zu allgemeinen oder schwammigen Ideen befassen. Konkret kann ein Inhalt beispielsweise durch ein klar definiertes Ziel, einen eindeutigen Zeitrahmen oder z.B. auch konkret benannte Personen werden.
  • Glaubwürdig: Es ist wichtig, dass sowohl der Autor als auch die Marke dahinter glaubwürdig sind und mit dem Thema des Inhalts in Verbindung gebracht werden.
  • Emotional: Emotionale Inhalte bleiben besser im Gedächtnis und können sehr nachhaltige Reaktionen hervorrufen.
  • Story Telling: Auch ein Story Telling Charakter kann dazu führen, dass etwas besser erinnert wird und jemanden inspirieren.

Natürlich treffen selten alle diese Punkte auf eine Idee zu. Dennoch macht es Sinn die Kriterien im Vorfeld als eine Art Checkliste abzuarbeiten, um eine grundsätzliche Bewertung deines Contents zu bekommen.

2. FullContact für die Zielgruppenrecherche nutzen

FullContact ist ein Tool, das es ermöglicht, Kontakt-Informationen zu erweitern. Hat man eine Liste mit E-Mail-Adressen, kann man von FullContact beispielsweise die folgenden Infos bekommen: Facebook Account, LinkedIn Profil, Twitter Bio, Geschlecht oder auch den Job Titel. Du kannst auch eine Liste seiner Twitter-Kontakte auf FullContact hochladen und bekommst dann die Job Bezeichnungen seiner Follower. Wenn du diese nun wiederum in einem Word Cloud Tool wie Wordle anzeigen lässt, erhälst du einen sehr guten Überblick über die Positionen deiner Twitter Follower.

Quelle: Moz Blog

Die eigenen Twitter-Themen können dann für die Zielgruppe angepasst und optimiert werden.

3. Top Content bewerben

Gut funktionierende Inhalte sollten auch beworben werden, damit sie noch mehr Leser erreichen können. Ein Blick in Google Analytics kann zeigen, welche Inhalte zu Conversions führen oder zum Conversion Prozess beigetragen haben. Für diesen Content sollte zusätzliche organische, aber auch bezahlte Reichweite generiert werden.

4. Content-Wettbewerber identifizieren

Wichtig ist bei diesem Hack, dass Content-Wettbewerber etwas anderes sind als die klassischen Dienstleistungs- und Produkt-Wettbewerber. Während die Letztgenannten die gleichen Endkunden haben, zeichnen sich Content-Wettbewerber durch die gleichen Themen der Inhalte aus. Ein Blick über den Tellerrand auf die Content-Wettbewerber kann zeigen, wie die eigenen Inhalte besser funktionieren, wo Verbesserungspotenziale liegen und welche neuen, angrenzenden Themen Sinn machen können. Die Content-Wettbewerber können bei einer Google Recherche mit dem eigenen Thema als Suchbegriff gefunden werden.

5. Positive und negative Meinungen der Zielgruppe identifizieren

Hier stellt sich die Frage, wie die Zielgruppe wirklich über die eigenen Themen denkt und welche Gefühle, Meinungen und Assoziationen sie dabei hat. Eine Möglichkeit, solchen Dingen auf den Grund zu gehen, ist die folgende Suche:

Quelle: Moz Blog

Indem man die eigene Marke, die Themen und auch die Wettbewerber bei einer Suche mit starken emotionalen Worten verbindet, können entsprechende Konversationen der Zielgruppe gefunden werden. Diese können als wertvoller Input für die Themenentwicklung genutzt werden und zu Contents führen, welche die Zielgruppe wirklich berühren.

Was findet ihr besonders wichtig, wenn es um Content Entwicklung geht? Was sind eure besten Tipps?

Quelle: Moz Blog

Ein Gedanke zu „5 Wege deinen Content zu optimieren

  1. Raphael

    Hallo,

    der Artikel ist sehr interessant und hat mir sehr gut gefallen. Viele sehr interessante Tipps die ich auf jeden Fall berücksichtigen und nutzen werde.
    Vielleicht schreiben Sie weitere Artikel zu dem Thema? Ich würde Sie gerne wieder lesen.

    Vielen Dank und weiter so!

    Schöne Grüße

    Raph

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *