Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
E-Commerce
10 Fragestellungen an die interne Suche, die dein Geschäft ankurbeln

10 Fragestellungen an die interne Suche, die dein Geschäft ankurbeln

Atilla Wohllebe | 25.11.15

Gerade für Online Händler ist eine interne Suche (auch Onsite Search genannt) ein echtes Must Have. Doch was lässt sich mit den dort generierten Daten noch alles machen? Zehn Fragestellungen an die Daten der internen Suche, die das E-Commerce Geschäft ankurbeln werden.

Klares Bekenntnis: Wer die interne Suche nutzt, zeigt ernsthaftes Interesse

Egal, ob OTTO, Amazon oder ein kleinerer Online Shop und ganz gleich, ob Magento, Shopware oder WooCommerce – praktisch jede E-Commerce Website setzt bei der Nutzerführung als Orientierungshilfe auf eine interne Suche (Onsite Search). Dies ermöglicht es Nutzern, den Online Shop entsprechend nach den gewünschten Produkten zu durchsuchen.

Dabei ist die Nutzung der Suche für den Online Shop Betreiber ein klares Signal: Dieser Nutzer ist ein potenzieller Kunde und hat ein deutliches Interesse – entweder an einem spezifischen Produkt oder aber an einer bestimmten Produktgruppe. Dabei tun E-Commerce Websites gut daran, ihre Suche entsprechend den Bedürfnissen des Nutzers anzupassen – von einfachen Features wie einer Autocomplete- oder -suggestfunktion über Logiken, nach denen Produkte sortiert werden sollen, bis hin zu komplexen Anpassungen am Suchalgorithmus wird fast alles unternommen.

Recht häufig dagegen scheint die Idee, die mit der internen Suche generierten Daten genauer zu analysieren, jedoch fremd. Dabei sind die Potenziale, die in diesen Daten schlummern, riesig: Nicht nur die Suche selbst kann auf Basis dieser Daten optimiert werden – auch können hilfreiche Hinweise an den Einkauf fließen oder Marketingmaßnahmen ausgesteuert werden. Doch welche Möglichkeiten gibt es konkret?

Zehn Möglichkeiten, mit den Daten der internen Suche Mehrwerte für das Unternehmen zu schaffen

Die folgenden zehn Punkte, die Graham Charlton von ClickZ Global für Search Engine Watch zusammengetragen hat, zeigen, wie Online Shop Betreiber ihre interne Suche und deren Daten nutzen können, um für ihre Kunden – und damit für ihr Geschäft – echte Mehrwerte zu generieren.

  1. Generelle Nutzung der internen Suche
    Wie häufig wird die interne Suche überhaupt genutzt? Für welche Besucher ist sie relevant? Fragen, die etwa der Site Search Report von Google Analytics beantwortet und deren Antworten erste Hinweise für die Relevanz der internen Suche als solche geben.
  2. Manuelle Überprüfung der Ergebnisse der häufigsten Suchanfragen
    Zeigen die am häufigsten angefragten Suchbegriffe auch die Ergebnisse, die man selbst an dieser Stelle erwarten würde? Eine manuelle Überprüfung hilft, die Relevanz der Suchergebnisse festzustellen.
  3. Analyse der Klicktiefe als Qualitätsindikator
    Wie surfen Nutzer nach einer Suchanfrage weiter? Die Klicktiefe nach einer Suche kann Hinweise liefern, ob die Suchergebnisse die Nutzererwartung treffen.
  4. Analyse der Exit Rate als Qualitätsindikator
    Verlassen Nutzer nach einer Suchanfrage die Seite? Wenn ja, nach welchen Suchanfragen? Ein manueller Check kann auch hier helfen, Potenziale für die Verbesserung der Suchlogik aufzudecken.
  5. Entfernen irrelevanter Suchergebnisse
    Optimierung ganz konkret: Wer irrelevante Suchergebnisse identifiziert, beispielsweise weil sie eigentlich gar nicht zum Keyword passen, sollte diese Suchergebnisse – entweder manuell oder durch eine Anpassung der Such- und Sortierlogik – entsprechend entfernen.
  6. Vermeidung von Nulltreffern
    Produkt gesucht, aber nicht gefunden? Viele Online Shops können etwa bestimmte Marken gar nicht liefern. Besser als eine schlichte Nulltrefferseite kann hier sein, darauf hinzuweisen, dass für die Suchanfrage zwar keine Treffer vorliegen – es aber vielleicht Alternativen gibt.
  7. Generieren von Erkenntnissen für die Suchmaschinenoptimierung
    Fragen Nutzer bestimmte Produktgruppen an, für die der Online Shop jedoch noch gar keine Suchmaschinenoptimierung betreibt, lassen sich mit einem kurzen Hinweis an die SEO-Verantwortlichen hier möglicherweise schnell neue Trafficquellen erschließen.
  8. Verbesserung der Einkaufaktivitäten
    Auch bei der Steuerung des Einkaufs können Daten aus der internen Suche wichtige Erkenntnisse liefern: Wird ein bestimmtes Produkt etwa immer und immer wieder angefragt, kann es sich lohnen, dieses in das Sortiment aufzunehmen.
  9. Identifizierung von Trends
    Analog zu 8.) können auch neue Trends über Suchanfragen an die interne Suche identifiziert werden.
  10. Steuerung von Pay-per-Click Geboten
    Werden bestimmte Produkte immer und immer wieder angefragt, sollte auch die Überlegung angestellt werden, für eben solche Produkte bei PPC abgerechneten Marketingmaßnahmen die Gebote zu erhöhen – die konkrete Nachfrage der Nutzerschaft scheint jedenfalls da zu sein.

Welche Daten der internen Suche nutzt ihr bereits? Und welche Möglichkeiten gibt es noch, die interne Suche für die Geschäftsentwicklung zu nutzen?

Quelle: Search Engine Watch

Kommentare aus der Community

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*
*