Marketingstrategie

Mit Tippfehlern werben? Snickers macht’s vor

Eigentlich sind Tippfehler in Werbebotschaften zu vermeiden. Bei Snickers aber gilt das nicht.

Snickers-Logo

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Es ist wirklich eine amüsante Idee, die sich die Verantwortlichen für den Schokoriegel Snickers überlegt haben. Dabei spielen Tippfehler eine bestimmte Rolle.

Anzeige:

Worum geht es? Wie creativity-online berichtet, hat Snickers vor Kurzem eine SEA-Kampagne gestartet. Diese wurde auf User ausgerichtet, die bei Google-Suchen Wörter falsch schreiben. Und zwar nicht deswegen, weil sie das Wort nicht kennen, sondern weil sie – wie es wohl allen manchmal geht – versehentlich einen oder mehrere Tippfehler einbauten. Wer also eine solche fehlerhafte Suchanfrage eingab, wurde mit speziellen Anzeigen „belohnt“.

„Grab yourself a Snikkers“ hieß es dann zum Beispiel in einer dieser Anzeigen. Oder: „Yu cant spel properlie wen hungrie.“ Hintergrund der Werbekampagne: Die Snickers-Verantwortlichen versuchten mithilfe der Kampagne zu vermitteln, dass bei wachsendem Hunger die Wahrscheinlichkeit für Tippfehler steige. Wer auf eine solche Anzeige klickte, wurde auf die Seite youcantspellwhenyourehungry.com weitergeleitet. Für die Kampagne sicherten sich die Snickers-Verantwortlichen rund 25.000 Suchbegriffe – alle mit typischen Tippfehlern.

Laut den Beteiligten ist das Ergebnis der Anzeigenkampagne mehr als zufriedenstellend. Snickers und die britische Agentur AMV BBDO teilten mit, dass sie innerhalb von zwei Tagen nach dem Launch bereits 500.000 User errreicht hätten. Wobei man im Hinterkopf behalten muss, dass nicht alle, die erreicht wurden, auch wirklich Hunger hatten. Da waren sicherlich auch einige dabei, die einfach nur Probleme mit der Rechtschreibung hatten.

 

Wie gut, dass unser Scheffredaktör uns regelmäßich mit guhtn Schohkorigln fersorkt. Oda?

2 Gedanken zu „Mit Tippfehlern werben? Snickers macht’s vor

  1. Lorraine W. Olsen

    „Ich verstehe mich nicht als Professor, sondern als Autor.“ Seine sehr viel jüngere Frau sitzt ein paar Plätze weiter, kleingelocktes, ultralanges Haar – „sie macht jetzt Abitur“, wird Scheel erzählen. Aber der alternde Mann empfängt keinen neuen Lebensmut von ihr, so scheint es. Und die Zeiten, die Verhältnisse haben sich dahingehend geändert, dass ihm als Fünfzigjährigen kein automatischer Beifall zukommt wegen der Eroberung.

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