Politik

75 Prozent aller Staatsoberhäupter twittern

Twittern ist nur was für Nerds? Mag sein. Aber dann zählen viele Staatsoberhäupter auch zu dieser Spezies.

Grafik: Peter Derrfuss  / pixelio.de

Grafik: Peter Derrfuss / pixelio.de

Laut einer aktuellen Studie des Digital Policy Councils (DPC) haben 75 Prozent der Staatsoberhäupter weltweit einen Twitter-Account. Für die jährliche Studie des DPC wurden 164 Länder untersucht. Dabei kam heraus, dass bei 123 davon das jeweilige Staatsoberhaupt einen Twitter-Account hat. Einige davon haben persönliche Accounts, bei anderen wird im Rahmen eines offiziellen Regierungs-Accounts getwittert.

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Damit ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 2011 zu erkennen. Damals hatten 69 von 164 Ländern ein twitterndes Staatsoberhaupt. Techcrunch hat allerdings angemerkt, dass bei den Vereinten Nationen 193 Staaten zusammengeschlossen sind und noch nicht mitgeteilt wurde, um welche 164 Staaten es sich bei der Untersuchung handelt. Hier steht ein Kommentar vonseiten des DPC noch aus.

Die meisten Follower unter den Staatsoberhäuptern hat übrigens US-Präsident Barack Obama. Das ist wenig überraschend. Obama kommt auf rund 25 Millionen Follower. Auf Platz zwei rangiert der venezolanische Staatspräseident Hugo Chavez, der 3,5 Millionen Follower hat.

Für Staatsoberhäupter ist Twitter also eine durchaus interessante Angelegenheit, für Unternehmen sollte das genauso sein. Natürlich gibt es viele User, die Twitter allein dafür nutzen, um der Welt mitzuteilen, dass sie gerade eine Tasse Kaffee getrunken haben. Die Banalität mancher Posts mag viele Unternehmen immer noch abschrecken, hier aktiv zu werden. Gleichwohl ist Twitter eine kostengünstige und durchaus effektive Plattform, um seine Marketingbotschaften an den Kunden zu bringen. Eine durchdachte Marketingstrategie ist aber natürlich auch hier Voraussetzung.

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