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Social Media Marketing
Facebook Ads: Syncapse macht die Rechnung

Facebook Ads: Syncapse macht die Rechnung

Arne Behr | 21.09.12

Die Berechnung von Ad Spends in sozialen Netzwerken hatte seit jeher etwas von der Quadratur des Kreises. Syncapse verspricht jetzt Abhilfe.

Der Social Media Marketing-Dienstleister Syncapse hat ein kostenloses Tool vorgestellt, mit dem Social Advertiser ihre Ausgaben besser berechnen können.

Bereits seit Dienstagmorgen ist das Berechnungs-Tool online, das aus verschiedenen Variablen wie beispielsweise der Eingrenzung und Bestimmung eines Marktsegmentes oder Kampagnen- bzw. Kundeninteressen seine Werte generiert. Anhand eines sehr spekulativen Testlaufes hat Mashable das Prozedere einmal durchlaufen: Für das Produkt Oreo der Firma Kraft errechnete das Tool fürs kommende Jahr Ausgaben von 130,6 Mio. US$. 27.6 Mio. Dollar gehen dabei für die Kommunikation mit bestehenden Fans drauf, die restlichen 103 Millionen für deren Freunde. Nach den folgenden Schritten wird verfahren:

1. Markt eingrenzen

Hier können Größe (Land, Stadt etc.) sowie auf Wunsch verschiedene „Interessen“ definiert werden.

2. Marktsektor bestimmen

Um den Marktsektor zu bestimmen, ist besonders die “customer/fan percentage”, also der Anteil der Fans, die das Produkt auch kaufen, zentral. Nach Meinung von Syncapse CEO Michael Scissons sollten Marken gerade bei dieser Größe über fundierte Zahlen verfügen.

3. Fankontakt

Dann können noch mehrere Werte bezüglich der Kommunikation mit den Fans eingestellt werden. Wie viele Werbebotschaften soll ein Fan, wie viele ein Freund eines Fans pro Woche erhalten. Auch hier ist es wichtig, dass Marken wenigstens eine grobe Idee ihres TKPs dieser Werbeformate hat.

4. Kampagnenplanung

Zuletzt geht es um die Kampagnenplanung fürs nächste Jahr. Anzahl, Dauer und Intensität der Kampagnen kann hier festgelegt werden.

5. Ergebnisse

Auf Basis der eingegebenen Werte errechnet das Tool für das Oreo-Produkt folgende Werte:

Dass die Werte hochspekulativ sind und einige wichtige Faktoren außer Acht lässt, stört Scissons wenig. Für ihn folgt das Tool ohnehin anderen Größen als denen, die bei traditionellem Marketing hochgehalten werden. Natürlich gebe es noch immer zahlreiche nicht vorhersagbare Faktoren, die nicht berücksichtigt werden können. Das Tool richte aber ohnehin nicht nach den Zielgrößen traditionellen Marketings, sondern stelle das Customer Relationship Management (CRM) in den Vordergrund, so Scissons weiter. Beim Facebook Advertising gehe es generell eher um Reichweite und Frequenz und die Marken würden sich schon bald darauf einstellen.

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