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YouTuber zementiert seinen Kopf in eine Mikrowelle ein und erstickt fast

Es ist wohl eine der dümmsten Ideen in der Geschichte YouTubes. In Großbritannien kam ein Prankster nur knapp mit dem Leben davon – dank eines Rettungseinsatzes.

© YouTube

YouTuber greifen zu immer extremeren Maßnahmen, um Klicks für ihre Videos zu generieren. Erst im Sommer erschoss eine Teenagerin in den USA aus Versehen ihren Partner vor laufender Kamera im Rahmen eines „YouTube-Stunts“. Ein 22-Jähriger Brite sorgte nun für einen Rettungseinsatz, nachdem er eine Mikrowelle auf seinen Kopf zementierte und keine Luft mehr bekam.

Prankster steckt seinen Kopf in eine Mikrowelle und füllt diese mit Bauschaum

Jay Swingler und Rommel Henry aus dem britischen Wolverhampton unterhalten mit ihrem YouTube-Kanal TGFbro 3 Millionen Abonnenten. Seit fünf Jahren postet das Team etwa alle fünf Tage ein neues, nach eigener Aussage „dummes“ Video. In der Kanalbeschreibung heißt es:

We have no set content that we post, we just post anything retarded and cool that we wanna do.. Such as taking a bath in nettles and shit.. Camera’s are made from metal, plastic and glass. We like doing stupid as stuff in front of these materials.

Diesmal haben sie sich die sogenannten Prankster aber wohl selbst übertroffen.

In einem Versuch besonders aufmerksamkeiterregendes Material zu produzieren, setzte sich Swingler eine Mikrowelle auf den Kopf und ließ den noch verbliebenen Freiraum mit Spachtelmasse füllen. Dabei verstopfte der Schlauch, der die Luftzufuhr sicherstellen sollte, und Panik brach aus. Es half auch nicht gerade, dass sich die zementartige Masse beim Trocknen immer weiter ausbreitete und drohte, den Kopf zu zerquetschen.

Erst die Rettungsmannschaft kann den Briten befreien

Als eigene Bemühungen, das Gerät samt Masse vom Kopf zu bekommen, scheiterten, musste ein Rettungswagen anrücken. Nach einer langwierigen Prozedur konnte zunächst die Mikrowelle und dann die Masse Stück für Stück abgetragen werden.

Swingler erfreut sich bester Gesundheit und rät jetzt absolut davon ab, das Experiment selbst durchzuführen. Das hält ihn aber nicht davon ab, das entstandene Video zu veröffentlichen und zu vermarkten. Natürlich mit dem Zusatz „beinahe gestorben“.

Quelle: The Next Web

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien, Conversion Optimierung und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

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