Marketing Strategie

Yahoos will Nutzern mehr Kontrolle über Online-Targeting geben

Yahoo kündigt für den kommenden Frühsommer den individuellen Privatsphäre-Schutz „Do not track“ an.

Stefan Bayer / pixelio.de">pixelio.de

Laut zdnet überarbeitet Yahoo derzeit eine Technologie zum Schutz der Privatsphäre. Yahoo übernimmt damit einen Posten im Team rund um die Erstellung des Grundrechtekatalogs für das Internet im Auftrag der amerikanischen Regierung.

„Do not track“ ist eine Technologie, die Anwendung als Browser-Plug-In finden wird. Der User kann damit selbst bestimmen welche Informationen er bei einem Websitebesuch preisgibt, also welche Möglichkeiten er einer Website für Targeted Ads offen lässt. Die Basis für das Funktionieren liefern Zertifikate, die für Webseiten ausgegeben werden, welche sich an die Richtlinien halten. Genannt werden diese Tracking Preference Expression. Sie geben den Usern die Möglichkeit individuelles Verhalten beim Cross-Site-Tracking festzulegen. Tracking Compliance und Scope Specification definieren die Wirkungsweisen von „Do not track“ und die Richtlinien zum Einhalten der Standards für Webseitenbetreiber. Eine Vereinheitlichung der Technologie wird momentan vom World Wide Web Consortion (W3C) durchgeführt.

Zeitnah sollen Plug-Ins für alle gängigen Browser erscheinen. Mozilla bietet seinen Nutzer schon seit längerer Zeit  eine Möglichkeit Websites abzuhängen. Das Plug-In erhält lediglich eine Oberflächenverbesserung. Yahoo als einer big player im Anzeigennetzwerk stellt einen bedeutenden Mitbestreiter der Technologie dar. Wie glücklich Werbende mit dem Erscheinen von „Do not track“ sein werden, bleibt abzuwarten.

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