Mobile Marketing

Wir müssen “mobile” werden!

Wer heute seinen mobilen Internetauftritt vernachlässigt, kann schnell den Anschluss verlieren. Aber worauf setzen: mobile Site oder App?

Das mobile Zeitalter

Das mobile Internet ist allgegenwärtig und im Smartphone-Zeitalter unser täglicher Weggefährte. Egal ob der Manager unterwegs seine E-Mails abruft oder der Teenager auf dem Weg zur Schule seinen Facebookstatus updatet – das mobile Internet ist ein fester Bestandteil unserer täglichen Gewohnheiten. Deutschlandweit existieren bereits seit 2006 mehr geschaltete Mobilfunkanschlüsse als es Einwohner gibt (112 Millionen Mobilfunkanschlüsse in 2012). Das bedeutet, dass so gut wie jeder Dritte ein Zweitgerät besitzt und damit mobil unterwegs ist. Der Markt ist da und die Kundschaft ist willig. Um für seinen Kunden das passende Konzept und Endprodukt zu entwickeln braucht man Fingerspitzengefühl. Nur durch kreative, innovative und technischversierte Lösungen, die perfekt auf die Anforderungen des Kunden und die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten sind, können beide Seiten als Sieger hervorgehen.

Mobile Internet vs. App

Nun stellt sich die Frage: “Auf welches Steckenpferd setze ich?” Viele Unternehmen setzen auf eine mobile optimierte Internetpräsenz. Über eine Weiche wird der Besucher von der stationären “www.-Internetseite” zu einer mobilen Landingpage weitergeleitet. Die Informationen sind hier übersichtlich und informativ platziert und führen den Surfer in einem Klick zum Ziel. Oftmals besitzen mobile Landingpages eine App-ähnliche Erscheinung. Mit einer mobilen Internetpräsenz kann man ein breites Publikum abdecken. Geht die Internetseite live, ist sie für jedes internetfähige Mobiltelefon erreichbar. Eine Installation ist nicht nötig, da der vorinstallierte Browser des Mobiltelefons, die aufgerufene URL interpretieren und problemlos an den Besucher ausliefern kann. Die Herstellkosten einer mobilen Internetseite sind überschaubar und liegen bei etwa 2.000 bis 15.000 €. Auch die Folgekosten für Pflege und Aktualisierung sind gering und durch die große Flächenabdeckung schnell für jeden verfügbar.

Die Konzipierung und Veröffentlichung einer mobilen Internetseite läuft wie folgt ab:

In den vergangenen Jahren hat sich ein regelrechter Hype um das Thema “App” entwickelt. Jedes Unternehmen möchte mit einer eigenen App in den bekannten App-Stores vertreten sein. Aktuell sind je ca. 650.000 Apps für das iPhone und für Android-Geräte im entsprechenden Store verfügbar. Insgesamt gibt es derzeit also weit über 1.000.000 verschiedene Apps auf die entsprechenden Betriebssysteme verteilt. Wichtiger Kostenfaktor einer nativen App ist, dass sie für jede Plattform individuell entwickelt werden muss. Den Fähigkeiten der App sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Installierte Apps können zentral auf die Gerätehardware zugreifen und beispielsweise flüssige Animationen und komplexe 3D-Grafiken abspielen, den Bewegungssensor oder auch die Kamerafunktion des Handys nutzen. Genutzt werden kann das Ganze on- und offline.

Der Prozess einer App-Entwicklung stellt sich wie folgt dar:

Über Mustafa Mussa

bam-online.de

Der Autor Mustafa Mussa ist Gründer und Geschäftsführer der BaM! interactive marketing GmbH aus Düsseldorf. Die Mobile Marketing-Agentur bedient ihre Kunden, darunter BMW und E-Plus, von der Konzeption & Kreation bis hin zur Realisierung und Auswertung mobiler Werbekampagnen. Desweiteren verfasste er das Fachbuch “Mobile Marketing crossmedial eingesetzt: Grundlagen, Konzepte, Methoden“. Um das Thema Mobile Marketing zu etablieren, referiert Mustafa regelmäßig auf diversen Kongressen wie den Mdays und als Gastdozent bei Hochschulen wie der MHMK oder FH Köln.

3 Gedanken zu „Wir müssen “mobile” werden!

  1. Thorsten Gaffga

    Also nach der aufgeworfenen Frage “Nun stellt sich die Frage: “Auf welches Steckenpferd setze ich?” hätte ich ja noch ein Fazit erwartet. Prinzipiell werden die Unterschiede aber gut dargestellt.

    Antworten

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