Display Advertising

Wie kann Native Advertising skalierbar gemacht werden?

Das Hauptproblem beim Einsatz von Native Ads ist die Anpassung an sämtliche Seiten und Kanäle – vier Ideen, die Abhilfe schaffen könnten.

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Native Advertisting soll für höhere Klickraten und besseres Engagement sorgen. Doch bislang ist es noch immer eine Hürde, die Kampagnen an die einzelnen Publisher und Kanäle anzupassen. Im Folgenden findet ihr einige Ideen, wie Advertiser und Publisher dies zukünftig umgehen könnten.

Programmatic

Programmatic Buying kann eine Lösung für skalierbares Native Advertising bedeuten. Der Content muss dabei jedoch ebenso anpassbar sein wie das Format. Erste Gehversuche in Bezug auf Native Ads via AdServer gibt es auch schon in Deutschland. Eine programmatische Abwicklung der Ads könnte darüber hinaus eine intelligentere Platzierung möglich machen.

Standards für Formate

Gerade in Bezug auf Advertorials ist es schwierig, die Layouts und die Größe der Seiten zu beachten. Publisher könnten dieses Problem für Advertiser elegant lösen, indem sie einen Standard für Native Advertising-Kampagnen auf ihren Seiten entwickeln und diesen klar kommunizieren.

Content von Dritten

Der Inhalt muss immer auf die Website des Publishers und dessen Zielgruppe abgestimmt werden. Um die Arbeit zu umgehen, für jede Kampagne neue maßgeschneiderte Inhalte zu kreieren, sind manche Unternehmen dazu übergegangen, Content von Dritten zu kaufen. Der Fokus des Inhalts liegt dann allerdings oftmals ein wenig anders als die eigenen Ziele. Das Branding muss dann um eine visuelle Komponente erweitert werden, um die eigene Marke zu unterstützen.

Die Netzwerke der Publisher

Verschiedene Publisher in den Media Plan mit einzubinden erfordert meist komplizierte Absprachen mit jedem einzelnen. Publisher Networks können anhand ihres Portfolios an Seiten mit ähnlichen Interessenlagen und demographischen Aspekten einen Ausweg bieten. Der gleiche Content kann somit auf unterschiedlichen Websites gepostet werden, ohne auf den starken Link des eigentlichen Publishers verzichten zu müssen.

Fallen euch noch weitere Ideen ein? Welche Lösung haltet ihr für die beste?

Quelle: Econsultancy

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien, Conversion Optimierung und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

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