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Werbemarkt schrumpft – nur online wächst

Der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) rechnet mit einem Rückgang der Netto-Werbeeinnahmen.

Werbeplakate am Times Square - by Tim Caspary

Die Frühjahrsumfrage des ZAW verheißt nichts Gutes für den deutschen Werbemarkt, so die Internet World Business. Schon im vergangenen Jahr hatten vor allem Zeitungen Einbußen bei den Werbeeinnahmen. Ganz im Gegensatz zu den Online-Angeboten, die dagegen zugelegt haben.

Der ZAW rechnet in 2012 für den gesamten Werbemarkt mit einem Umsatz von 30,18 Milliarden Euro. Das ist ein Plus vin 1%. Bei den Medienunternehmen wird davon allerdings weniger ankommen. Hier werden die Netto-Werbeeinnahmen auf 18,83 Milliarden Euro zurückgehen, so die Einschätzung des Verbandes, was ein Minus von 0,5% bedeutet.

Selbst große Events sollen da keine wirkliche Abhilfe mehr schaffen können. Weiterhin ist auch für Tageszeitungen die harte Zeit nicht vorrüber. Sie bleiben zwar das zweitgrößte Medium, müssen aber mit einem Rückgang von 2,2 Prozent auf 3,56 Milliarden Euro rechnen. Weiterhin auf Platz 1 ist das Fernsehen mit einem Plus von 0,7% und Werbeeinnahmen von 3,98 Milliarden Euro.

Die Online-Angebote können sich hingegen freuen, denn sie legten ein Plus von 15% hin und kommen mit Werbeumsätzen von 990 Millionen Euro der Milliardengrenze immer näher. Nicht berücksichtigt sind in der Statistik allerdings Affiliate- und Suchmaschinenwerbung. Würde man diese dazurechnen, wäre Online bereits das zweitgrößte Werbemedium hinter dem TV.

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