Marketing Strategie

Werbeeinnahmen: Amazon toppt Twitter

Mit dem Anzeigengeschäft können die Verantwortlchen bei Amazon zufrieden sein: Jedenfalls sind die Einnahmen höher als bei Twitter.

Amazon-Logo

Amazon war zuletzt, was das Anzeigengeschäft angeht, recht aktiv. Im März berichteten wir z. B. noch über die Vorstellung einer eigenen Mobile Ads API für Entwickler. Das war nur ein Mosaikstein in der Amazon-Strategie. Und diese scheint sich auszuzahlen. Denn die Anzeigenerlöse sind bemerkenswert – vor allem dann, wenn man sie mit denen von Twitter vergleicht.

Laut dem eMarketer hat Amazon im vergangenen Jahr in den USA 450 Millionen Dollar durch Anzeigen eingenommen. Im Vergleich zum Jahr 2011 ist das eine Steigerung um fast zwei Drittel. Für das laufende Jahr erwarten die Experten eine weitere Steigerung um 46,8 Prozent auf dann 660 Millionen Dollar.

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Für Twitter hatte der eMarketer für das laufende Jahr Anzeigenerlöse in Höhe von 580 Millionen Dollar errechnet.

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Mediabistro liefert in diesem Zusammenhang einige Gründe, warum Amazon in puncto Anzeigenerlöse besser dasteht als der Mikroblogging-Dienst. Einer davon ist, dass Amazon natürlich ein größeres Inventar an Anzeigen für jede Seite zur Verfügung hat. Zudem gibt es die Möglichkeit, Anzeigen auch auf weiteren Amazon-Seiten wie Zappos oder Shopbop laufen zu lassen. Oder auch auf Kindle-Geräten oder Websites von Amazons Ad-Network-Partnern. Und der Haufen an Käuferdaten, den Amazon zur Verfügung hat, macht das Unternehmen auch reizvoll.

Bei Twitter sollte man sich nicht grämen. Gerade auf dem Mobile-Sektor hat der Mikroblogging-Dienst überzeugt. 53 Prozent der Anzeigenerlöse bei Twitter sollen im laufenden Jahr aus dem Mobile-Bereich kommen. Entwickelt sich dieser Bereich so stark weiter, zieht Twitter vielleicht demnächst wieder an Amazon vorbei. Wer weiß.

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