E-Mail Marketing

Warenkorbabbrecher kriegen keine Mails

Wachsende Möglichkeiten verhaltensbezogener E-Mail-Kommunikation werden nur wenig genutzt und somit viel Umsatzpotenzial verschenkt.

Follow-Up-Mails sind wichtig

Nur in jedem siebten Onlineshop werden Kunden an abgebrochene Kaufprozesse erinnert, so iBusiness. Einer Studie von Redeye (Behavioural-E-Mail-Spezialist) zufolge, bei der die E-Mail-Kommunikation 189 britischer Versandhändler, Reiseanbieter und Versicherungen untersucht wurden, verschenkt die Mehrheit so viel Umsatzpotential. Diese setzen weiterhin auf ungezielte Massenmails ohne vorheriger Aufschlüsselung der Zielgruppen. 66% der Unternehmen versenden eine Willkommens-E-Mail und starten damit den Kundenlebenszyklus.

Nur 46% versenden aber auch eine Follow-Up-Mails, um Kunden zu weiteren Einkäufen zu motivieren. Einzig 15% versenden individuelle Emails an Warenkorbabbrecher, so genannte echte Behavioural-E-Mails. Diese erzielen mit einer Conversion-Rate von 11% sogar höhere Erfolge als nicht segmentierte Willkommens-E-Mails (4%). Sogar Follow-Up Mails die an Rückkehrer aus dem Urlaub versendet wurden, hatten eine durchschnittliche Conversion-Rate von 23%. Besonders Versicherungen erzielten hohe Rates von 21,8% mit ihren E-Mails, die die Interessenten zu den gespeicherten Angeboten zurückführten.

Allerdings zeigte sich bei der Studie auch, dass der Erfolg einer E-Mail nicht immer nur von der Conversion-Rate, sondern auch vom EMail-Programm im Kundenlebenszyklus abhängt. Das Engagement des Nutzers beim öffnen einer Willkommens-E-Mail und der Klickrate verrät viel über die aktuellen Interessen und erlauben damit, andere Aktivierungsmaßnahmen zu planen.

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