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Videoanzeigen: Volkswagen fährt an der Spitze

Wenn Video-Anzeigen geteilt werden, ist die Freude bei Marketern groß. Insofern müsste bei VW viel gelacht werden.

VW-Logo

Volkswagen ist der Automobil-Konzern, dessen Video-Anzeigen am häufigsten geteilt werden. Laut einer Studie von Unruly, deren Ergebnisse econsultancy zusammengefasst hat, waren rund 25 Prozent der Automobil-Videoanzeigen, die zwischen Juni 2011 und Juni 2012 geteilt wurden, Volkswagen-Videos. Kia erreichte einen Anteil von 21,6 Prozent, Chevrolet liegt bei 15,3 Prozent.

Für die Studie wurden insgesamt 12.867 Automobil-Videoanzeigen untersucht. Dabei kam zudem heraus, dass die Super-Bowl-Anzeige von Volkswagen „The Force“ die am häufigsten geteilte Video-Anzeige aller Zeiten ist. 5,5 Millionen Shares und 62,5 Millionen Views stehen für das Video zu Buche.

Ein Ergebnis der Anzeige soll laut Unruly gewesen sein, dass 20.902 Fahrzeuge mehr verkauft wurden. Nun, ich denke, daran kann man zweifeln. Ob nun wirklich ein einziges Werbevideo für einen derartigen Anstieg von Autoverkäufen verantwortlich ist…

Lustig ist es natürlich, das besagte Video.

Glaubt man der Studie, gibt es für jeden geteilten Video-Spot eines Automobilherstellers im Schnitt 25 Kontakte, die das Video ebenfalls angucken könnten. Die Annahme basiert auf der durchschnittlichen Zahl der Facebook-Freunde und Twitter-Follower, die jeder User im Schnitt hat, kombiniert mit Faktoren, die auf dem Facebook-EdgeRank basieren.

Zum Ranking: Vier Automobilhersteller verzeichen knapp drei Viertel aller Video-Shares in diesem Bereich.

Zwischen Juni 2011 und Juni 2012 war eine Kia-Anzeige die am häufigsten geteilte. “Soul Hamster Party Rock Anthem” verzeichnete rund 1,6 Millionen Shares.

Enebfalls interessant: Der VW-Anteil der Automobil-Videoanzeigen, die von Juli 2011 bis Juni 2011 erstellt wurden, lag bei 2,1 Prozent. Der Anteil von Volkswagen an den Shares lag hingegen bei 25,7 Prozent. Toyotas Anteil an den erstellten Videos lag derweil bei 10,7 Prozent, bei den Views landeten die Japaner aber nur bei 1,1 Prozent.

Das zeigt einmal mehr: Nicht die Quantität, die Qualität entscheidet über Erfolg.

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