Social Media Marketing

Update: LinkedIn weitet Passwortsperren aus

Einen Tag nach dem 6,5 Millionen Passwortfund im russischen Netz sperrt das Unternehmen nun auch alle potentiell gefährdeten Passwörter.

Logo: LinkedIn

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.  Im Zuge der aufgetretenen Sicherheitslücken führt das Karrierenetzwerk LinkedIn umfangreiche Resettings von allen Kundenpasswörtern durch, die potenziell gefährdet sein könnten.

Wie wir gestern berichteten, wurden die unmittelbar betroffenen Kunden per linkfreier E-Mail über den Vorfall informiert und mit Instruktionen über die Rücksetzung und Neubeantragung eines Passwortes versorgt.

Weiterhin informierte LinkedIn in einem weiteren Post, umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen in die Wege zu leiten und auch alle “potenziell gefährdeten” Accounts zu resetten. LinkedIn hat den Fall zudem bereits an die Ermittlungsbehörden weitergeleitet.

Insgesamt 1,458.020 LinkedIn-Passwörter waren auf einer russischen Seite aufgetaucht. Das Unternehmen hatte die Sicherheitslücken bereits am vergangenen Mittwoch eingeräumt und sich für den Vorfall entschuldigt. Außerdem versprach LinkedIn umfangreiche Verbesserungen der Sicherheitsstandards vorzunehmen.

Und damit nicht genug, gesellte sich kurz danach ein weiterer Kandidat in die Runde der Hacking-Opfer: wie Mashable zu berichten weiß, beklagt auch eHarmony, seines Zeichens Singlebörse und Dating-Plattform, den Verlust von 1,5 Millionen Kundenpasswörtern. Experten erwarten allerdings, dass die tatsächlichen Zahlen die gehandelten 1,5 Millionen noch weit übertreffen werden.

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