Social Media Marketing

Twitter-Patzer: Heiße Dessous statt Finanzplan

O la la: In Frankreich hat ein Mitarbeiter des Premierministers via Twitter irrtümlich zu einer Dessous-Seite verlinkt.

Jane Durelle/commons.wikimedia

So kann man im Internet auch einen Dessous-Shop bewerben. Aber gewollt war das sicher nicht. Oder doch? Ein Mitarbeiter von Frankreichs Ministerpräsident Jean-Marc Ayrault hat in einem Tweet, der eigentlich über die Kosten der Terrorismus-Bekämpfung aufklären sollte, einen Link hinterlegt, der zu einem Wäsche-Shop führt. Das berichtet Daily Dot und führt weiter aus, dass mehr als 5.000 Follower diesem Link folgten  – und angesichts der betrachteten Seite sicherlich rote Ohren bekommen haben.

„Sexy Party Dresses“ gibt es da u. a. zu sehen – nicht unbedingt das, was man hinter einem Tweet, der mit den Hashtags #AlQaida und #Terrorisme versehen war, erwartet.

Wie Daily Dot berichtet, war damit die Geschichte aber noch nicht beendet. Die Verantwortlichen entschuldigten sich erst nach einem Tag für den Faux Pas – das ist für das Internet schon eine halbe Ewigkeit. Danach tauschten die Verantwortlichen den fehlerhaften Link aus und setzten den korrekten Link ein.

User @PierrickFil hat den fehlerhaften Tweet retweetet. Hier ist er – mit dem Link zur heißen Seite.

Bei den Verantwortlichen sah man die Schuld für den fehlerhaften Link in einem „URL Bug“. Man habe wohl einen URL-Shortener genutzt, der bisweilen fehlerhaft sei. Tja – wie auch immer. Die Betreiber des Shops dürften sich über die vielen Visits gefreut haben. Und vielleicht hat da ja im Büro des Premierministers einer einfach auch nur einem Bekannten einen Gefallen tun wollen…

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