Social Media Marketing

Twitter Ads: Interest Targeting vorgestellt

Der Mikrobloggingdienst Twitter hat für seine Werbekunden eine neue Möglichkeit des Targetings auf Basis der User-Interessen vorgestellt.

Logo: Twitter

Das Social Network Twitter hat in seinem Twitter Advertising Blog eine neue Targeting-Funktion für Werbekunden vorgestellt. Ab sofort sollen Advertiser ihre Promoted Tweets- und Promoted Accounts-Kampagnen noch wesentlich genauer und schneller ausliefern können.

Über 140 Millionen monatlich aktive Nutzer zählt Twitter nach eigenen Angaben zu seinem Kundenkreis. War es Advertisern bisher bereits möglich, zu den Followern auch „User mit ähnlichem Interessenprofil“ anzusprechen, kann dieser jetzt zwischen mehr als 350 Interessengebieten auf zwei nacheinander gelagerten Ebenen auswählen und diese individuell zusammenstellen.

Für ein noch spezifischeres Targeting kann der Advertiser auch bestimmte @usernames auswählen, deren Follower die gewünschten Interessen aufweisen. Auf diese Weise kann sehr genaues Targeting betrieben werden und Usergruppen nach praktisch allen möglichen Parametern zusammengestellt und speziell angesprochen werden.

Guter Content ist Trumpf

Zudem kündigt Twitter an, die Auktionen für Promoted Content auf ein Minimumgebot von einem Cent zu senken (bisher gab es Mindestgebote ab 50 Cent). Niedrigere Preise bieten auch kleineren Advertisern die Möglichkeit, auf Twitter Werbung auszuliefern, bereits aktive Werbetreibende können so mehr Kampagnen ausliefern, wie Techcrunch die Meldung kommentiert. Twitter selbst betont indes, mit dem Schritt werde vor allem wertvoller Content gefördert: da die Auktion neben den Geboten auch auf den Engagement Rates basiere, könne guter Content auch bei kleinerem Geldbeutel für den Zuschlag sorgen. Man sei davon überzeugt, dass das Minimum Bid-Verfahren in Kombination mit der neuen Interest Targeting-Funktion für deutliche bessere ROIs der Twitter-Kampagnen sorgen werde.

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